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ALLERGIEN UND DIE NATURHEILKUNDE. GANZHEITLICHE MASSNAHMEN HELFEN ZUR GESUNDHEIT ZURÜCK




Der Grund dafür ist unsere heutige Lebensweise, die sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend geändert hat. Wir ernähren uns zunehm ungesund, stehen fortwährend unter Stress, übertreiben es mit unserer Körperhygiene, sind einer übermässigen Schadstoffbelastung ausgesetzt, etc. All diese Faktoren machen den Körper krank und leisten somit auch der Allergiezunahme Vorschub.


Die eine Ursache für Allergien gibt es daher nicht, denn an der Entstehung allergischer Erkrankungen sind meist mehrere Faktoren beteiligt.

Auch eine gestörte Darmflora, eine defekte Darmschleimhaut sowie anhaltende psychische Belastungen die Entstehung von Allergien zusätzlich begünstigen.


All diese Faktoren überfordern das Immunsystem so sehr, dass es mit der Zeit beginnt, vollkommen unangemessen zu reagieren.

In dieser Situation greifen die Abwehrzellen dann nicht nur Bakterien, Viren Pilze und andere Schädlinga an, sondern bekämpfen plötzlich auch so harmlose Substanzen, wie Pollen, Staub, Tierhaare etc.


Der eigentliche Angriff auf diese vom Immunsystem selbsternannten Allergene, auch Antigene genannt, wäre noch recht unproblematisch, wenn er nicht gesundheitliche Schäden und eine für die Betroffenen äusserst unangenehme allergische Reaktion zur Folge hätte. Diese Auswirkungen treten allerdings erst beim zweiten Kontakt mit dem Allergen ein.


Denn zunächst müssen spezialisierte weisse Blutkörperchen, die B-Lymphozyten, passend zum Allergen Antikörper, auch Immunglobuline genannt, bilden. Antikörper sind Y-förmige Proteinketten, die sich an das jeweilige Allergen heften und es als einen Fremdstoff markieren, den es zukünftig zu bekämpfen gilt.


Damit dann beim zweiten Kontakt das neue Allergen als solches wiedererkannt wird, produziert das Immunsystem gleichzeitig sogenannte Gedächtniszellen - eine Untergruppe der T-Lymphozyten. Diese haben die Aufgabe, sich die Oberflächenstruktur des Allergens einzuprägen.


Dringt der Erreger nun erneut in den Körper ein, machen die Gedächtniszellen das Immunsystem sofort auf den Eindringling aufmerksam, woraufhin umgehend passende Antikörper gebildet werden, die das Allergen schliesslich bekämpfen.


Es gibt verschiedene Immunglobuline, doch in Bezug auf Allergien ist insbesondere das Immunglobulin E (IgE) relevant. Es ist für die Entstehung einer Allergie vom Typ 1 verantwortlich, von der die meisten Allergiker betroffen sind. Hierzu zählen jene Allergien, die durch Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Insekten ausgelöst werden.


In früheren Zeiten, und in Ländern mit niedrigem Hygienestandard auch heute noch, diente IgE der Abwehr von Parasiten wie z.B. Würmern und war, bzw. ist, deshalb überlebenswichtig. In unseren Industrienationen spielt das IgE hingegen vorwiegend bei den oben genannten Allergien eine Rolle.


Allergiker haben eine krankhaft erhöhte Menge dieser Antikörper im Blut und beim zweiten Kontakt mit einem Allergen werden diese äusserst aktiv.


Gelangt ein Allergen nun ein zweites Mal in den Körper eines jetzt allergischen Menschen, fangen die IgE-Antikörper das Allergen ein und bilden mit ihm einen sogenannten Antikörper-Antigen-Komplex. Dabei kann ein IgE-Molekül jeweils nur ein ganz bestimmtes Allergen erkennen. Reagiert es z. B. auf Birkenpollen, sind ihm Gräserpollen "völlig egal".


Der Antikörper-Antigen-Komplex würde normalerweise keine allergische Reaktion auslösen, wenn er sich nicht ausgerechnet auf speziellen Abwehrzellen, den sogenannten Mastzellen, niederlassen würde. Diese Zellen produzieren und speichern entzündungsauslösende Substanzen, vor allem das Histamin. Und sobald sich Antikörper-Antigen-Komplexe an die Mastzellen heften, verstehen sie dies als ultimative Aufforderung, umgehend Histamin auszuschütten.


Die Mastzellen befinden sich in den Schleimhäuten (Augenbindehaut, Nasenschleimhaut, Bronchialschleimhaut, Darmschleimhaut) und in der Haut. Daher zeigen sich auch genau in diesen Regionen die typisch allergischen Reaktionen.


Es kommt zu Rötung und Schwellung von Haut und/oder Schleimhäuten. Gleichzeitig tritt starker Juckreiz auf, der sich an den Schleimhäuten auch wie ein Brennen anfühlen kann.


Sind Schleimhäute betroffen, produzieren diese umgehend Sekret, wodurch die Augen zu tränen beginnen, die Nase läuft oder ein ständiges Niesen einsetzt. Hat es die Bronchien getroffen, verkrampfen sie sich und verschleimen.


Heuschnupfen, nesselsucht und Asthmaanfälle werden auf diese Weise ausgelöst.


Prinzipiell kann man auf nahezu alle Reize allergisch reagieren. Wir beschränken uns jedoch zunächst auf die Vorstellung der Typ 1-Allergien, also jener Allergien, von denen die überwiegende Mehrheit der Allergiker betroffen ist.


Die Pollenallergie zählt sicher zu den am häufigsten auftretenden Allergiearten. Vor allem Pflanzen, die Windbestäuber sind und daher grosse Mengen an Pollen in die Umgebung freisetzen, lösen eine Pollenallergie aus. Baum-, Gräser- und Kräuterpollen zählen zu dieser Gattung.


Die Ähnlichkeit der Proteine in allergieauslösenden Pollen mit jenen Proteinen in bestimmten Nahrungsmitteln ist dafür verantwortlich, dass auch Lebensmittel für Pollenallergiker unverträglich sein können. In diesem Fall spricht man von einer pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie, auch Kreuzallergie genannt.


Häufig tritt bei der Kreuzallergie ein so genanntes orales Allergiesyndrom auf, das sich durch Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellungen der Lippen sowie der Mund- und Rachenschleimhäute äussert. Seltener können auch Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden auftreten.


Hausstaubmilben haben so klangvolle Namen wie Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae. Es handelt sich hierbei um winzig kleine Spinnentiere, die mit blossem Auge nicht sichtbar sind. Sie finden sich zwar in jeder Wohnung, stellen jedoch nur für Allergiker ein Problem dar.


Hausstaubmilben besiedeln besonders gerne Matratzen und Bettzeug, Polstermöbel und Teppiche. Sie lieben es feucht-warm und ernähren sich von menschlichen Hautschuppen – daher ist das Bett ihr Lieblingsaufenthaltsort.


Ein Milben-Allergiker reagiert allerdings nicht auf die Hausstaubmilben selbst, sondern auf den Milbenkot. Und der wirbelt während der Heizperiode in den Wintermonaten verstärkt durch die Wohnung. Daher ist die Winterzeit für Hausstaubmilbenallergiker besonders problematisch.


Tränende oder juckende Augen, Fliessschnupfen, Nies- sowie Hustenanfälle zählen zu den Symptomen einer Hausstaubmilben-Allergie. Bleibt die Allergie über einen längeren Zeitraum bestehen, kann sie zu chronischen Nasenschleimhaut-Beschwerden führen, die mit einer dauerhaft verstopften Nase einhergehen. In schwerwiegenden Fällen kann sich allergisches Asthma bronchiale entwickeln.


Der Auslöser einer Tierhaarallergie sind nicht die Haare oder die Federn der Tiere, sondern eiweisshaltige Bestandteile, die sich auf der Haut, im Speichel oder im Urin der Tiere befinden. Die Proteine bleiben an den Haaren oder den Federn der Tiere haften und gelangen über diesen Weg dann auf Teppiche, Polster, Kleidung und natürlich in die Luft. Atmet ein Allergiker diese schliesslich ein, kommt es zu einer typisch allergischen Reaktion.


Als erste Symptome treten häufig gerötete Augen, Fliessschnupfen, Niesanfälle oder Nesselausschlag auf. Bei anhaltendem Kontakt zum Tier kann es zur Verengung der Atemwege kommen. Anfallsartige Atemnot, bis hin zu schweren Asthma-Anfällen, kann die Folge davon sein.


Allergieauslösend sind vor allem Bienen- und Wespenstiche, seltener Hornissenstiche. In Deutschland entwickeln knapp 20 Prozent aller Gestochenen an der Stichstelle übermässige Hautreaktionen, die grösser als 10 Zentimeter im Durchmesser sind. Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung reagieren mit zusätzlichen Beschwerden, wie z.B. Nesselsucht, Juckreiz am ganzen Körper, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall.


In besonders schweren Fällen kann es zu einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion kommen, die als anaphylaktischer Schock bezeichnet wird.


Der anaphylaktische Schock beschreibt die allergische Maximalreaktion, die den gesamten Körper betrifft und ohne Behandlung tödlich verlaufen kann.


Erste Alarmzeichen sind häufig Juckreiz am gesamten Körper, Unruhe, Taubheitsgefühl von Zunge und Rachen sowie ein Kribbeln im Bereich von Handflächen und Fusssohlen. An der Haut zeigen sich Quaddeln, Rötungen und/oder Schwellungen und es kommt darüber hinaus zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen.


Des Weiteren schwellen die Atemwege zu, sodass Beschwerden wie Heiserkeit, Schluckbeschwerden und Atemnot folgen. Der Betroffene wird panisch und es kann sich eine Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit einstellen. Der Herzschlag erhöht sich rasant oder wird bedrohlich verlangsamt, wodurch es zu einem Kreislauf- und Atemstillstand kommen kann.


Aus diesem Grund kann es lebenswichtig sein, bereits bei den ersten Anzeichen eines allergischen Schocks den Notarzt zu rufen.


Die Symptome der verschiedenen Typ 1-Allergien ähneln sich doch sehr. Daher ist es manchmal schwierig festzustellen, auf welche Substanz der Körper nun tatsächlich reagiert. Oder vielleicht sind es gar mehrere Allergene, die es aufzuspüren gilt?


Im Gegensatz zur Sofortreaktion bei der Typ 1-Allergie gibt es auch allergische Reaktionen, die wesentlich langsamer verlaufen. In diesem Fall spricht man von einer Spätreaktion. Sie tritt erst ein bis mehrere Tage nach dem Allergenkontakt auf und geht mit Rötung, Juckreiz, Bläschen und/oder nässender Haut einher.


Zu diesen Allergien, die auch als Typ 4-Allergie bezeichnet werden, zählen die Kontaktallergie und die Nahrungsmittelallergie. Im Unterschied zur Typ 1-Allergie wird die Typ 4-Allergie nicht durch IgE –Antikörper ausgelöst und auch das Histamin ist an der Entstehung der allergischen Reaktion nicht beteiligt. Stattdessen sind für die Typ 4-Allergie spezielle weisse Blutkörperchen, die sogenannten T-Lymphozyten verantwortlich.


Beim ersten Kontakt mit dem zukünftigen Allergen verläuft noch alles so, wie bei der Typ 1-Allergie. Doch beim zweiten Kontakt wechseln die Akteure. Jetzt setzen die Lymphozyten spezielle Botenstoffe frei, sogenannte Lymphokine. Die Lymphokine informieren umgehend die Fresszellen (Makrophagen) über das Eindringen der als fremd gekennzeichneten Substanz, woraufhin diese das Allergen vernichten. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion, in dessen Folge die allergische Reaktion auftritt.


Nahrungsmittelallergien sind am häufigsten bei Kleinkindern anzutreffen, da ihr Immunsystem in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgeprägt ist. Sie kommen jedoch auch bei Erwachsenen vor, die bereits von einer Neurodermitis, Magen-Darmproblemen oder auch Gelenkbeschwerden betroffen sind.


Eine Nahrungsmittelallergie ist jedoch nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu verwechseln, denn hier handelt es sich um zwei verschiedene Erkrankungen mit unterschiedlicher Ursache. Die Allergie wird durch eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst und die Ursache der Unverträglichkeit ist ein gestörtes Verdauungssystem.


Kontaktallergene sind, wie der Name schon andeutet, Stoffe, die bei Hautkontakt zu Reaktionen führen. In der Regel reagiert der Körper auf diese Allergene mit Ekzemen.


Eine Pseudoallergie ist keine Allergie im herkömmlichen Sinne. Sie erzeugt zwar Symptome, die den Merkmalen einer Nahrungsmittelallergie zum Verwechseln ähnlich sind, doch sie werden durch einen vollkommen anderen Mechanismus ausgelöst.


Bei einer Typ 1-Allergie bewirkt der Antikörper-Antigen-Komplex, dass die Mastzellen Histamin freisetzen, wodurch schliesslich die allergische Reaktion entsteht. Bei der Nahrungsmittelallergie sind die Lymphozyten für die Entwicklung der allergischen Reaktion verantwortlich. In beiden Fällen ist also das Immunsystem ausschlaggebend für die Entstehung der Allergien.


Bei der Pseudoallergie hingegen ist das Immunsystem überhaupt nicht involviert, denn in diesem Fall heftet sich das Allergen selbst direkt an die Mastzelle, woraufhin die typisch allergischen Symptome ausgelöst werden.


Als Allergene kommen folgende Substanzen in Frage:


Lebensmittelzusatzstoffe, wie z.B. künstliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker, Süssstoffe etc.


ückstände in Lebensmitteln, wie z.B. Pflanzenschutzmittel


Medikamente, wie z.B. Schmerzmittel, Antibiotika, Epilepsiemedikamente, Allopurinol (Gichtmedikament), Kortisonpräparate, Röntgenkontrastmittel etc.


Auch in dem vermehrten Einsatz von Zusatzstoffen in Lebensmitteln, wie z.B. Konservierungs- und Farbstoffe sehen Wissenschaftler mittlerweile einen Zusammenhang zu der ständig ansteigenden Zunahme von Nahrungsmittelallergien.


Beim Allergiegeschehen spielen nicht nur körperliche Einflüsse, Ernährungs- und Umweltfaktoren eine Rolle, denn eine ganz wesentliche, und somit nicht zu unterschätzende Macht hat in diesem Zusammenhang auch unsere Seele.


Beim Allergiegeschehen spielen nicht nur körperliche Einflüsse, Ernährungs- und Umweltfaktoren eine Rolle, denn eine ganz wesentliche, und somit nicht zu unterschätzende Macht hat in diesem Zusammenhang auch unsere Seele:


Psychische Belastungen und Stress können allergische Beschwerden auslösen (triggern) bzw. diese verstärken. So können z.B. anhaltende psychische Belastungen der Auslöser einer Allergie sein oder aber bereits bestehende Allergien verstärken


Andrerseits verursachen allergische Symptome, wie z.B. der ständige Juckreiz bei einem Ekzem oder die beängstigenden Atemnot-Attacken bei Asthma einen enormen psychischen Stress, der die Lebensqualität insgesamt, also auf beiden Ebenen, empfindlich beeinträchtigt.


Während der Heuschnupfengeplagte buchstäblich "die Nase voll hat", nimmt dem Asthmatiker offensichtlich irgendetwas oder irgendjemand "die Luft zum Atmen". Da hinter jeder allergischen Erkrankung immer auch ein Stück Symbolik steckt, sollte die tiefere Bedeutung der Allergie hinterfragt werden. Folgende Fragen können Ihnen helfen, die eigentliche Thematik hinter den vordergründigen Symptomen zu erkennen:


Warum reagiere ich ausgerechnet auf diesen Auslöser?

Warum bekomme ich genau diese Art von Beschwerden?

Warum treten die Beschwerden gerade zu diesem Zeitpunkt/in dieser Situation auf?

Welche Veränderungen erfordern, ja "erzwingen" nahezu meine Beschwerden?


Die Frage: "Was will mir meine Krankheit sagen?" ist natürlich nicht nur für Allergiker wichtig, denn ausnahmslos jede Erkrankung beinhaltet eine Information aus dem seelischen Bereich.


Naturheilkundlich ausgerichtete Therapeuten betrachten bei der Behandlung eines Patienten immer den Menschen in seiner Ganzheit. Sie berücksichtigen demnach sowohl seinen körperlichen als auch seinen seelischen Zustand, denn wenn die Aufmerksamkeit auf beide Bereiche gelenkt wird, kann nahezu jede Erkrankung geheilt werden.


Die Schulmediziner hingegen beschränken sich bei ihrer Therapie in der Regel nur auf die Symptomatik und versuchen diese zu lindern. Wenn die Ursache der Symptome nicht hinterfragt wird, können die Beschwerden nur bestmöglich eingedämmt werden. Die grundsätzliche Allergiebereitschaft des Körpers bleibt jedoch immer weiterhin bestehen.


Es ist grundsätzlich ratsam, die Belastung durch Schadstoffe aus Nahrung, Trinkwasser, Kleidung, Wohnungseinrichtung (Möbel, Teppichböden) durch eine bewusste Auswahl so gering wie möglich zu halten. Rauchen Sie nicht und versuchen Sie auch eine Passivrauchbelastung zu vermeiden.


Verzichten Sie konsequent auf unnötige Duftstoffe, z.B. in Parfums, Raumsprays, WC-Steinen etc. Verwenden Sie zudem keine aggressiven Reinigungsmittel, insbesondere nicht in Sprayform, denn diese können das Asthmarisiko enorm erhöhen.


Wenn Sie beim Einkauf Ihrer Körperpflegemittel und Haushaltsreiniger ganz bewusst auf deren Inhaltsstoffe achten werden Sie sicher erstaunt sein, wie vielen synthetischen Duftstoffen und aggressiven chemischen Substanzen unser Immunsystem tagtäglich ausgesetzt ist.


Schwermetalle, wie z.B. Blei aus Abgasen, Quecksilber und Palladium aus Zahnfüllungen sowie zahlreiche andere Umweltgifte, denen wir uns nur schwer entziehen können, belasten in erster Linie unsere wichtigsten Entgiftungsorgane Leber und Niere.


Diese sind aufgrund der steigenden Toxinbelastung nicht mehr in der Lage, die Gifte ausreichend zu neutralisieren und auszuscheiden. So verbleiben sie im Körper, wodurch das Immunsystem immens gefordert und zunehmend überlastet wird – mit allen sich daraus ergebenen Folgen.


Daher sollten Sie Ihren Körper bei der Giftausleitung bestmöglich unterstützen. Und das ist weitaus einfacher, als Sie es sich vielleicht vorstellen, denn die von uns empfohlenen Massnahmen sind simpel in der Durchführung und lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Gleichzeitig sind sie äusserst wirksam und sie dienen Ihren Ausleitungsorganen und Ihrem Immunsystem gleichermassen.


Ergänzen Sie Ihre Ernährung kurmässig mit den urzeitlichen Mikroalgen.


Sie besitzen die Fähigkeit, Schwermetalle sowie andere Giftstoffe an sich zu binden, sodass sie anschliessend leicht über den Darm ausgeschieden werden können.


Ebenso wie die grünen Algen enthalten auch alle grünen Pflanzen Chlorophyl die Ausleitung von Giften generell fördert. Ganz gleich, ob Sie zu Spinat, Mangold, Feldsalat oder Rucola greifen – Ihr Körper wird es Ihnen immer danken. Daher sollte grünes Gemüse zukünftig so oft wie möglich auf Ihrem Speiseplan stehen.


Auch die Verwendung spezieller Kräuter, die sich in der Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten bewährt haben, können die Entgiftungsaktivität Ihres Körpers enorm anregen. Zu diesen Kräutern gehören z.B. Löwenzahn, Brennnessel, Koriander und marriendistel.


Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan, daher sollten Sie ihr bei allen Entgiftungsmassnahmen besondere Aufmerksamkeit schenken.


Kurkuma st ein Gewürz, das zu den wirksamsten Lebensmitteln zur Erhaltung oder Wiederherstellung einer gesunden Leber zählt.

Ohne einen gesunden Darm können Sie Ihrer Allergie nicht zu Leibe rücken, denn wenn Ihr Darm nicht gesund ist, lässt sich auch Ihr Immunsystem nicht ausreichend stärken. Dem Körper fehlen wichtige Nähr- und Vitalstoffe, da ein kranker Darm sie nicht mehr vollständig verwerten kann. Und auch die Schad- und Abfallstoffe können einen kranken Darm weder schnell genug noch in vollem Umfang verlassen.


Unter den Auswirkungen eines kranken Darms hat vor allem das Immunsystem zu leiden. Daher sollte als erste und wichtigste Massnahme zur Wiederherstellung der Darmgesundheit eine Darmreinigungs-Kur durchgeführt werden.


Jede Allergie geht immer auch mit einer Übersäuerung des Körpers einher.

Daher sollten Sie Ihre Ernährung zukünftig basenüberschüssig gestalten.


Bei allergischen Erkrankungen sind Haut und Schleimhautbereiche, die u.a. mit Histamin in Kontakt gekommen sind, von Entzündungen betroffen. Und auch das Leaky-Gut-Syndrom geht mit Entzündungsprozessen einher. Daher ist eine Unterstützung, wie z.B. durch entzündungshemmende Antioxidantien oder mittels entsprechender Pflanzen ausgesprochen sinnvoll.


Eine konzentrierte Zufuhr hochwirksamer Antioxidantien entlastet Ihr Immunsystem ausserordentlich und gibt Ihrem Gewebe zugleich die Möglichkeit, sich schnellstmöglich zu regenerieren.


Gegen Allergien ist auch so manches Kraut gewachsen, doch bitte bedenken Sie: Die Verwendung bestimmter entzündungshemmender Pflanzen oder starker Antioxidantien kann immer nur einen Teilerfolg bei der Behandlung einer Allergie erbringen.


Damit Sie ein wirklich überzeugendes und anhaltendes Ergebnis erzielen können, sollten Sie diese Empfehlungen möglichst in ein ganzheitliches Konzept integrieren. Zu diesem Konzept gehören als wichtigste Massnahmen die basenüberschüssige Ernährung sowie die Darmreinigung mit anschliessendem Aufbau der Darmflora.


Körper und Seele lassen sich nicht voneinander trennen. Das zeigt sich auch darin, dass der Körper auf psychischen Stress deutlich reagiert. Besonders als Allergiker weiss man, dass sich in stressigen Phasen die allergischen Beschwerden verschlimmern.


Aus diesem Grund ist jedem Allergiker das Erlernen einer Entspannungstechnik anzuraten. Entscheidend für den Erfolg dieser Massnahme ist jedoch, dass diese Technik regelmässig Anwendung findet.


Quellen:


Dichlorophenol-containing pesticides and allergies: results from the US National Health and Nutrition Examination Survey 2005-2006.


Potential Role of Antioxidant Food Supplements, Preservatives and Colorants in the Pathogenesis of Allergy and Asthma


Infant gut microbiota and the hygiene hypothesis of allergic disease: impact of household pets and siblings on microbiota composition and diversity)


Babies Born by C-section at Risk of Developing Allergies


Do fast foods cause asthma, rhinoconjunctivitis and eczema? Global findings from the International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) Phase Three.


Asthma: A Gut Reaction to Antibiotics. Increased risk of childhood asthma from antibiotic use in early life


The pervasive effects of an antibiotic on the human gut microbiota, as revealed by deep 16S rRNA sequencing


Zonulin and Its Regulation of Intestinal Barrier Function: The Biological Door to Inflammation, Autoimmunity, and Cancer


The effects of spirulina on allergic rhinitis


Naturheilkunde-fachberaatung.de

 
 
 

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