ANWENDUNG UND WIRKUNG VON PINIENRINDENEXTRAKT - PYCNOGENOL®

Pinienrindenextrakt kann zur Behandlung vieler Beschwerden eingesetzt werden. Dazu gehören laut klinischer Studien neben Psoriasis, Bluthochdruck und Hämorrhoiden auch Harnwegsinfekte, Krampfadern und Erektionsstörungen.
Wählen Sie dazu am besten Pycnogenol®. Es handelt sich um einen ganz bestimmten Pinienrindenextrakt, der standardisiert ist, was bedeutet, dass er immer einen garantierten Wirkstoffgehalt aufweist.
Im Extrakt der Pinien- oder Kiefernrinde finden sich hochinteressante Pflanzenstoffe, wie etwa Polyphenole zu denen die sog. oligomeren Proantho cyanidine gehören. Sie werden mit OPC abgekürzt.
Eine weitere Bezeichnung für OPC ist Pycnogenol – daher der Name des zuvor genannten Extrakts.
Diese Bezeichnung wird im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch selten für OPC verwendet, sondern eher für den standardisierten Pinienrindenextrakt von Horphag Research.
OPC reduziert oxidativen Stress durch freie Radikale, wirkt entzündungshemmend, verbessert die Durchblutung, reduziert Ablagerungen in den Blutgefäßen und trägt allgemein durch seine Kollagen reparierende Wirkung zur Gesundheit der Blutgefäße und der Haut bei.
OPC wird nicht nur aus der Kiefernrinde, sondern auch aus Traubenkernen gewonnen. Worin sich die beiden Extrakte unterscheiden, habe ich in anderen Berichten ausführlich erklärt. (Pycnogenol wirkt stärker).
Das Einsatzgebiet des Extrakts ist riesig – so kann es bei Beschwerden zum Einsatz kommen, die in die folgenden Bereiche fallen:
Augen, Gelenke, Gefäßgesundheit, Gedächtnis, Atemwege, Haut.
Da Pycnogenol® standardisiert ist – dass bedeutet der Extrakt enthält immer dieselbe Menge an Inhaltsstoffen – kommt er besonders häufig in Studien zum Einsatz. Ein italienisches Forscher-Team stellte in einer wissenschaftlichen Studie mit Psoriasis-Patienten fest: Die Nahrungsergänzung mit täglich 150 mg Pycnogenol® verbessert Psoriasis-Symptome.
Bei einem Drittel der Patienten konnten die Wissenschaftler während der dreimonatigen Studie eine schnellere Heilung beobachten – bei gleichzeitig verringerten Behandlungskosten. Rötungen, Verhärtungen und Schuppenbildung nahmen dank des Extraktes ab.
Daneben gibt es noch weitere Nahrungsergänzungen und Vitalstoffe, die Sie bei Psoriasis gezielt einsetzen sollen, doch die sind dann eher personalisiert zu empfehlen, da auch andere Faktoren eine Rolle spielen, und jeder Patient anderes Päckchen mit sich trägt. (Bei Fragen melden Sie sich bei mir für ein kostenloses Vorgespräch an)
Auch die Ernährung beeinflusst eine Psoriasis ganz enorm. Wenn Sie bestimmte Lebensmittel meiden und dafür andere Lebensmittel verstärkt zu sich nehmen, kann sich Ihre Schuppenflechte deutlich bessern.
Zum mindestens genau das kann ich bei meinen Patienten beobachten.
Auch bei Hämorrhoiden konnte Pycnogenol® helfen, wie eine italienische Studie zeigte.
Die Studie dauerte eine Woche gefolgt von einer Woche Nachbeobachtungszeit.
Die beiden Gruppen, die das Pycnogenol® eingenommen hatten, wiesen signifikant weniger Symptome auf als die Kontrollgruppen.
Blutige Hämorrhoiden waren zu Beginn der Studie das ausgeprägteste Symptom aller Probanden. Nach 7 Tagen war dieses bei beiden Extrakt-Gruppen verschwunden, in den Kontrollgruppen dagegen nicht einmal nach 14 Tagen.
Eine Übersichtsarbeit deutet außerdem darauf hin, dass Pycnogenol® bei chronisch venöser Insuffizienz wirksam ist. Die chronisch venöse Insuffizienz äußert sich beispielsweise durch Ödeme an den Unterschenkeln sowie Krämpfen und Schmerzen.
Die insgesamt 475 Probanden der 15 klinischen Studien nahmen während ein bis zwölf Monaten 100 bis 360 mg Pycnogenol® pro Tag ein, was im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ein Placebo einnahm, zu einer Reduktion der Ödeme und der übrigen Symptome führte.
Pinienrindenextrakt könnte außerdem dazu beitragen, dass Personen, die mehrmals pro Jahr an Harnwegsinfekten leiden, weniger häufig davon geplagt werden. Eine Studie von 2021 zeigte, dass Pinienrindenextrakt die Häufigkeit von Harnwegsinfekten verringern kann.
Genauso erstaunlich sind die Ergebnisse eines Reviews von 2020. Ausgewertet wurden 12 klinische Studien mit insgesamt 922 Teilnehmern, die untersuchten, wie sich die Einnahme von Pycnogenol® auf den Blutdruck auswirkt.
Heutzutage leiden acht von zehn Personen unter Rückenschmerzen. Für viele ist die Ursachenbeseitigung eine schwierige Angelegenheit, da diese häufig mit dem Lebensstil zusammenhängen, der nicht so einfach verändert werden kann (z. B. häufiges berufsbedingtes Sitzen oder schwere körperliche Arbeit). Die regelmäßige Einnahme von Schmerztabletten, ist aber natürlich auch keine Lösung.
Neben Manueller Therapie (Dorn Breuss, Cranio), empfehle ich meinen Patienten u. a. Pycnogenol®, und wir erfahren signifikante Verbesserung.
Die Ergebnisse einer italienischen Studie von 2021 lassen deshalb umso mehr aufhorchen: Bei der Untersuchung nahmen insgesamt 82 Probanden mit Rückenschmerzen teil. 23 davon nahmen eine Woche lang 200 mg Pycnogenol® (4 x 50 mg) pro Tag, sollten sich in dieser Woche einmal leicht körperlich betätigen und sich danach drei Tage ruhig verhalten bzw. entspannen.
Die Kontrollgruppe bestehend aus 59 Personen tat dasselbe, nur nahm sie den Extrakt nicht ein.
In der dreiwöchigen Nachbeobachtungsphase zeigte sich, dass die Rückenschmerzen der Pinien-Gruppe schneller zurückgingen und dass deren körperliche Leistungsfähigkeit signifikant höher war als die der Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe musste außerdem öfters auf Medikamente wie Ibuprofen zurückgreifen.
Bereits eine Studie von 2006 deutete darauf hin, dass 30 mg Pycnogenol® pro Tag während zwei Monaten bei Rückenschmerzen helfen kann – nämlich bei 80 Schwangeren im dritten Trimester, die an Schmerzen im unteren Rücken litten.
Auch zur Durchblutung trägt der Rindenextrakt bei. So kann er die Durchblutung des männlichen Geschlechtsorgans steigern. Forscher fanden heraus, dass der Extrakt besonders in Kombination mit der Aminosäure L-Arginin bei Erektionsstörungen helfen kann. Aus diesem Grund sind Nahrungsergänzungen mit dem Rindenextrakt häufig in Kombination mit L-Arginin erhältlich.
L-Arginin benötigt der Körper, um Stickstoffmonooxid herzustellen, welches die Gefäße weitet, den Blutfluss fördert und die körperliche Leistungsfähigkeit steigert.
Die beiden Präparate sollten mehrere Monate lang eingenommen werden, denn in Studien zeigten sie erst ab dem zweiten Monat Wirkung. Bei den Kapseln von effective nature nehmen Sie 50 mg Pycnogenol® (1 Kapsel) gemeinsam mit 920 mg L-Arginin (2 Kapseln) täglich. Im zweiten Monat reduzieren Sie L-Arginin auf 460 mg pro Tag (1 Kapsel) – die 50 mg Pinienrindenextrakt bleiben unverändert.
Beide Präparate in sehr guter Qualität bekommen Sie hier:
Nebenwirkungen nach der Einnahme des Rindenextrakts sind nicht bekannt bzw. traten in den bisherigen Studien nicht auf.
Quellen:
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