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STUDIEN BESTÄTIGEN: STARK VERARBEITETE LEBENSMITTEL SCHADEN DEM GEHIRN

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Stark verarbeitete Lebensmittel sind aus den Supermarktregalen kaum noch wegzudenken. Dazu gehören Wurstwaren, Chips, Kekse, Kuchen, Süßigkeiten, Eis, Frühstückscerealien, industriell hergestelltes Brot, Fast Food und Softdrinks.

 

Ein hoher Verzehr dieser Produkte wird bereits mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht.

 

Nun zeigt eine große Langzeitstudie von 2026, dass wahrscheinlich auch das Gehirn im Alter betroffen ist und unter den vielen Fertigprodukten sehr leidet.

 

Die beteiligten Forscher werteten in der Beobachtungsstudie die Daten von rund 11.500 Personen aus. Die Teilnehmer waren durchschnittlich 78 Jahre alt und hatten zu Beginn der Untersuchung keine Demenz.

 

Die Teilnehmer, die am meisten stark verarbeitete Lebensmittel aßen (das hieß täglich), schnitten bei Tests der geistigen Leistungsfähigkeit schlechter ab als Personen, die weniger solcher Produkte aßen:

 

Betroffen waren die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit, der verbale Sprachfluss und die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Letztere beschreibt, wie schnell das Gehirn Informationen aufnehmen, verarbeiten und darauf reagieren kann.

 

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass diese Lebensmittel nur wenige wertvolle Pflanzenstoffe wie etwa Polyphenole liefern, die sich nachweislich positiv auf das Gehirn auswirken. Und je mehr man davon isst, desto weniger Platz bleibt für gesunde und nährstoffreiche Alternativen wie Obst und Gemüse.

 

Quellen:

 

Gauci S et al. The association between ultra-processed food exposure and cognition in older adults. Geroscience. 2026 May 6

 

 
 
 

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