ALZHEIMER UND GRÜNES GEMÜSE
- 16. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Da ich letztens vielen Alzheimer-Patienten helfen könnte – habe mich entschieden noch mehr einfache Tipps, die für alle gelten in mehreren Artikel zu beschreiben.
Alle diese Tipps ergeben sich selbstverständlich aus wissenschaftlichen Studien.
Ich habe die ausprobiert, die wirken wirklich.
Meine Patienten und derer Familien sind dankbar und zufrieden.
Doch da nicht jeder das gewisse „Kleingeld“ zu Verfügung hat, um bei mir Rat zu holen – nun der nächste Artikel, der Sie nichts kostet:
Grünes Blattgemüse fördert nicht nur den Muskelaufbau, beugt Tumorbildung vor, inaktiviert freie Radikale und reguliert die Blutgerinnung, sondern kann – laut einer aktuellen Studie – auch Demenz und Alzheimer verhindern.
Wissenschaftler rund um Dr. Martha C. Morris von der Rush University in Chicago (USA) haben nun gezeigt, wie sich der Genuss von grünem Blattgemüse speziell auf das Alzheimer-Risiko auswirkt.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass zwischen dem Nachlassen der mentalen Fähigkeiten und Demenzerkrankungen wie Alzheimer ein signifikanter Zusammenhang besteht.
Dr. Morris fand mit ihrem Forschungsteam heraus, dass grünes Blattgemüse den Abbau der Gehirnleistungsfähigkeit im Alter
Verlangsamen oder gar verhindern kann, und damit auch vor Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen schützen kann.
An den Untersuchungen nahmen über 900 Probanden mit einem durchschnittlichen Alter von 81 Jahren teil. Der Beobachtungszeitraum der Studie betrug 2 bis 10 Jahre.
Die Wissenschaftler konnten daraufhin feststellen, dass die kognitiven Fähigkeiten bei jenen Teilnehmern, die mehr grünes Blattgemüse konsumiert hatten, in viel geringerem Umfang abnahmen.
Am besten schnitten jedoch jene Probanden ab, die ein bis zwei Portionen grünes Blattgemüse pro Tag gegessen hatten:
Ihre Gehirnleistung entsprach der eines um 11 Jahre jüngeren Menschen!
Außerdem zeigte sich im Laufe der Studie, welche Nährstoffe im grünen Blattgemüse nun höchstwahrscheinlich für die geistige Fitness verantwortlich waren.
Es handelt sich um Vitamin K, Folat (Folsäure), Beta-Carotin sowie den sekundären Pflanzenstoff Lutein.
Dr. Morris erklärt, dass das Essen von grünem Blattgemüse eine einfache und erschwingliche Möglichkeit sei, um das Gehirn aktiv vor Demenzerkrankungen zu schützen.
Weitere Lebensmittel, die in der Studie neben grünem Blattgemüse mit einem geringeren Demenzrisiko in Verbindung gebracht wurden, waren:
Alle anderen Gemüse (wenn ungespritzt),
Beeren wild, oder Bio – andere Früchte nicht
Nüsse
Vollkornprodukte
Kernbohnen
Olivenöl
Fisch
Als schädlich für die geistige Fitness wurden hingegen die folgenden fünf Lebensmittel bezeichnet:
Rotes Fleisch
Margarine
Süße Backwaren
Weißmehl
Frittiertes und Fast Food
Wurstwaren (wahrscheinlich wegen Konservierungsstoffen)
Käse
Das Risiko für Demenz lässt sich also offenbar reduzieren, wenn man bevorzugt pflanzenbasiert isst.
Quellen:
Martha Clare Morris et al, MIND diet associated with reduced incidence of Alzheimer`s disease, Alzheimer`s Dementia The Journal of the Alzheimer`s Association, März 2015
"Eating green leafy vegetables keeps mental abilities sharp, ScienceDaily, März 2015
Alzheimer Forschung Initiative e.V., "Alzheimer vorbeugen"
Martha Clare Morris et al, "Associations of vegetable and fruit consumption with age-related cognitive change, Neurology, Oktober 2006
Morris MC, Wang Y, Barnes LL, Bennett DA, Dawson-Hughes B, Booth SL. Nutrients and bioactives in green leafy vegetables and cognitive decline: Prospective study. Neurology. 2018 Jan 16;90(3):e214-e222



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