DER GIFTIGER SÜßSTOFF ASPARTAM
- 14. Jan.
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Aspartam, der Süßstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.
Aspartam ist ein Süßstoff, der genau wie Zucker vier Kilokalorien pro Gramm hat. Da Aspartam aber 200-mal süßer ist als weißer Haushaltszucker, benötigt man von diesem Süßstoff nur einen Bruchteil der Zuckermenge und so spielen Kalorien in diesem Fall keine Rolle.
Aspartam ist auch als "NutraSweet", "Canderel" oder einfach als E 951 bekannt. Es handelt sich um einen beliebten Süssstoff, weil er so "natürlich" nach Zucker schmeckt. Andere Süßstoffe, wie zum Beispiel Saccharin, haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack.
Überall, wo zwar süßer Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo "Light", "Wellness" oder "Zuckerfrei" draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Aspartam enthalten ist.
Die drei Grundsubstanzen von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 Prozent) und Asparaginsäure (40 Prozent) sowie der Alkohol Methanol. Im menschlichen Körper zerfällt Aspartam wieder in diese drei Ausgangsstoffe. Produkte, die Aspartam enthalten, müssen mit einem Warnhinweis versehen sein: "Enthält Phenylalanin"
Diese Aminosäure kann für Menschen lebensgefährlich sein, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. Sie können Phenylalanin nicht abbauen und so reichert es sich in deren Gehirn an. Die Folgen einer PKU können schwere geistige Behinderungen sein. PKU ist jedoch eine äußerst seltene Krankheit: Lediglich eines von 7000 Neugeborenen wird in Deutschland mit diesem Gendefekt geboren
Nun hat sich aber gezeigt, dass auch Menschen, die definitiv nicht von PKU gezeichnet sind, sondern einfach nur gerne mit Süßstoff gesüsße Limonaden genießen, große Mengen Phenylalanin im Gehirn anreichern können.
Als Symptome treten daraufhin Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust auf, aber auch emotionale Krankheiten wie heftige Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zu Schizophrenie und einer Empfänglichkeit für Anfälle können zum Vorschein kommen – je nach Veranlagung und körperlicher Konstitution.
Während Aspartam also trotz offizieller Zulassung nicht unumstritten ist, durften Süßstoffe aus der süßen Pflanze Stevia in der EU bis zum Dezember 2011 lediglich dem Viehfutter zugesetzt werden. Eine Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff blieb Stevia – zumindest in der EU – jahrzehntelang verwehrt.
In Ländern wie der Schweiz, der USA oder Japan wird dagegen teilweise schon seit vielen Jahren mit Stevia gesüßt, so dass die dortigen Bewohner längst in den Genuss der karieshemmenden, blutzuckerstabilisierenden und möglicherweise auch blutdrucksenkenden Wirkung der süßen Pflanze kamen, während sich die EU mit einer Zulassung noch Zeit ließ. Seit Dezember 2011 jedoch dürfen auch EU-Bürger auf ganz legale Weise Stevia nutzen.
Doch auch Aspartam hat eine lange Zulassungsgeschichte: Einst hatte die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) eine Liste mit Nebenwirkungen von Aspartam veröffentlicht. Nachfolgend eine kleine Auswahl der 92 angeblich gut dokumentierten Symptome, die auf eine Aspartamvergiftung zurückgeführt werden können
Angst,
Arthrose,
asthmatische Reaktionen,
Juckreiz und Hautirritationen,
Schwindelanfälle,
Zittern,
Unterleibsschmerzen,
Schwankungen des Blutzuckerspiegels,
Brennen der Augen und des Rachens,
Schmerzen beim Urinieren,
chronische Müdigkeit,
Migräne,
Impotenz,
Haarausfall,
Durchblutungsstörungen,
Tinnitus (=Ohrensausen),
Menstruationsbeschwerden,
Augenprobleme und
Gewichtszunahme
Ein Review von 2017 stellte fest, dass Aspartam sich auf beinahe
Alle Organe schädlich auswirkt, so etwa auf das Gehirn, dass Herz, die Nieren, den Darm usw. – und zwar nicht nur in hohen Dosen, sondern auch in Dosen die als unbedenklich gelten.
Trotzdem wurde Aspartam von eben derselben Behörde als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Trotzdem werden die Menschen im Glauben gelassen, sie würden sich besonders gesund ernähren, wenn sie Light- oder Diätprodukte bevorzugten
Methanol, das bei der Aspartam-Aufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus weiter – und zwar in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd findet sich in Holzleim und wird als Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt; ja sogar in Baby-Shampoos darf es gemixt werden. Zwar wurde es offiziell als erbgutverändernde Substanz eingestuft (8), aber verboten ist sein Einsatz nicht
Die Menge Formaldehyd, die man sich als Dauerkonsument von Aspartam automatisch zuführt, ist übrigens weitaus höher, als neue Sperrholzmöbel es jemals auszudünsten vermögen. Symptome einer Methanol bzw.
Formaldehyd-Vergiftung sind neben Kopfschmerzen und Schwindel Schleimhautreizungen bis hin zu Störungen des Zentralnervensystems sowie Augenstörungen
Letzteres ist besonders für Diabetiker von Bedeutung. Diabetes gilt gemeinhin als Krankheit, die Augenprobleme und nicht selten Erblindung mit sich bringen kann
Doch wenn man nun den Süßstoff-Konsum eines durchschnittlichen Diabetikers betrachtet, könnte sich einem die Frage aufdrängen, ob es wohl tatsächlich die Zuckerkrankheit ist, die zu den Augenproblemen führt oder nicht eher die großen Mengen an Aspartam, die tagtäglich verzehrt werden.
Der dritte Bestandteil von Aspartam – Asparaginsäure – hat es ebenfalls in sich: Wenn diese Aminosäure die Blut-Hirn-Schranke durchbricht, beginnt sie langsam die dortigen
Nervenzellen zu vernichten.
Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson und viele andere Probleme, für welche die Schulmedizin bis heute noch keine eindeutige Ursache gefunden hat, treten jetzt in Erscheinung
Quellen:
van Wegberg AMJ, MacDonald A, Ahring K, Bélanger-Quintana A, Blau N, Bosch AM, Burlina A, Campistol J, Feillet F, Giżewska M, Huijbregts SC, Kearney S, Leuzzi V, Maillot F, Muntau AC, van Rijn M, Trefz F, Walter JH, van Spronsen FJ. The complete European guidelines on phenylketonuria: diagnosis and treatment. Orphanet J Rare Dis. 2017 Oct 12;12(1):162
Koletzko B, Hrsg. Kinder- und Jugendmedizin. Heidelberg: Springer; 2013
Van den Eeden SK et al., "Aspartame ingestion and headaches: a randomized crossover trial." Neurology. 1994 Oct;44(10):1787-93
Abdel-Salam O, Salem N, El-Shamarka M, et al. Studies on the effects of aspartame on memory and oxidative stress in brain of mice. Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2012;16:2092–2101
Ashok I, Sheeladevi R. Neurobehavioral changes and activation of neurodegenerative apoptosis on long-term consumption of aspartame in the rat brain. J Nutr Intermed Metabol. 2015;2:76–85
Pretorius E, Humphries P. Ultrastructural changes to rabbit fibrin and platelets due to aspartame. Ultrastruct Pathol. 2007;31:77–83
Choudhary, A. K., & Pretorius, E. (2017). Revisiting the safety of aspartame. Nutrition Reviews, 75(9), 718–730.
(8) Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V. (AGÖF)
Formaldehyd, Stand: Oktober 2015
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Formaldehyd NIS-Nr.: 12, Stand: März 2005



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