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EISENMANGEL - SYMPTOME UND NATÜRLICHE BEHANDLUNG

  • 6. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Eisen nimmt in unserem Organismus viele bedeutende Schlüsselfunktionen ein. Das Spurenelement ist sowohl für den Sauerstofftransport, als auch für den Energiestoffwechsel verantwortlich. Es sorgt dafür, dass wir leistungsfähig und gesund bleiben. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Eisenaufnahme über die Nahrung steigern und so einem Mangel vorbeugen können.

 

Eisen befindet sich im menschlichen Körper hauptsächlich in den roten Blutkörperchen, als zentraler Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dort hat es die Aufgabe, Sauerstoff an sich zu binden und über das Blut sämtliche Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen.

 

Ein Eisenmangel (man spricht dann von Blutarmut oder Anämie) führt somit zu einem Sauerstoffmangel im ganzen Körper. Man ist daher müde, schnell erschöpft, friert rasch und wird infektanfällig. Eisenmangel ist weltweit eine der häufigsten Mangelerscheinungen.

 

Die Symptome eines Eisenmangels:

 

Man fühlt sich schlapp und müde,

die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab,

man hat Probleme, die Körpertemperatur zu halten,

das Immunsystem ist geschwächt und man ist anfälliger für Infektionen,

die Haare fallen aus,

häufig ist auch die Zunge entzündet und die Fingernägel wölben sich nach oben,

die Entwicklung von Kinder ist besonders auf der sozialen Ebene stark verlangsamt

 

Die Ursachen:

 

Unzureichende Zufuhr

 

Eine unausgewogene Ernährung, die nicht genügend vitalstoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse enthält, kann zu einem Mangel führen

 

Blutverlust

 

Blutverlust durch Verletzungen, chirurgische Eingriffe, Menstruation (besonders bei starken und langen Blutungen), oder innere Blutungen (z. B. Magen-Darm-Blutungen) kann dazu führen, dass der Körper mehr Eisen verliert als er aufnehmen kann

 

Malabsorption

 

Einige Erkrankungen des Verdauungssystems, wie Zöliakie oder Morbus Crohn, können die Aufnahme von Spurenelementen aus der Nahrung beeinträchtigen

 

Schwangerschaft

 

Während der Schwangerschaft erhöht sich wie oben erwähnt der Bedarf vieler Vitalstoffe, um das Wachstum des Fetus und die gesteigerte Blutproduktion der Mutter zu unterstützen. Wenn die Ernährung nicht ausreichend des Spurenelements liefert, kann sich ein Mangel entwickeln

 

Schnelles Wachstum

 

Kinder und Jugendliche im Wachstum benötigen mehr Spurenelemente und Mineralstoffe, so dass es auch schneller zu einem Mangel kommen kann

 

Chronische Erkrankugnen

 

Bestimmte chronische Krankheiten wie Nierenversagen, Krebs oder entzündliche Darmerkrankungen können den Eisenstoffwechsel beeinträchtigen und zu einem Mangel führen

 

Blutspenden

 

Wiederholtes Blutspenden kann dazu führen, dass der Körper viel Blut und mehr Mineralstoffe verliert, als er wieder aufnehmen kann

 

Genetische Veranlagung

 

In einigen Fällen kann eine genetische Veranlagung zu einer gestörten Eisenregulation führen, was das Risiko für einen Mangel erhöht

 

Eisenmangel beheben:

 

Die meisten Menschen denken bei eisenhaltigen Lebensmitteln zuallererst an Fleischprodukte, die u. a. das Hämeisen liefern. Hierbei handelt es sich um eine Eisenverbindung, die leicht vom Körper verwertet werden kann.

 

Doch kann auch pflanzliches Eisen gut verwertet werden, wenn man die richtigen Lebensmittel wählt und beim Verzehr einige Punkte berücksichtigt, die ich schon in anderen Artikel genau beschrieben habe.

 

Natürlich kann man (bei vorliegendem Eisenmangel) auch auf natürliche Eisenpräparate zurückgreifen.

 

Solche bekommen Sie z. B. hier:

 

 

eisenhaltige Lebensmittel:

 

grünes blattgemüse

Gerstengras-Pulver

Ölsaaten  wie Kürbiskerne, Leinsaat oder Sesam

Hülsenfrüchte

Amaranth, Quinoa und Hirse

 

Vitamin C ist dafür bekannt, dass es die Aufnahme von pflanzlichem Eisen deutlich erhöht. Das bedeutet: Solange pflanzliche Lebensmittel gemeinsam mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln verzehrt werden, kann der Körper das Spurenelement in höheren Mengen verwerten.

 

Folgende Vitamin-C-reiche Lebensmittel eignen sich hervorragend dazu, sie mit eisenreichen Lebensmitteln zu kombinieren:

 

Zitronensaft (z. B. im Dressing),

Orangensaft, idealerweise frisch gepresst und BIO,

Kiwi,

Paprika rot,

Brokkoli,

Rotkohl,

Weißkohl– idealerweise als leckere Rohkost und Vitamin-C-reiche Nahrungsergänzungen: Camu Camu (Pulver), Acerola (Pulver oder Saft), Sanddorn

 

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Faktoren, die die Eisenaufnahme definitiv hemmen und einen Eisenmangel begünstigen können:

 

Phytate und Oxalate

 

Bestimmte pflanzliche Verbindungen wie Phytate (in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen) und Oxalate (in Spinat, Rübenblättern und Rhabarber) bilden Komplexe mit dem Spurenelement und verringern so dessen Aufnahme im Darm

Calcium

Hohe Calciummengen aus Milchprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln können die Resorption des Spurenelements hemmen, z. B. aus Getreide (Beispiel: Wenn man über Haferflocken Milch gießt)

Tee, Kaffee und Rotwein

Tannine in Kaffee, Tee und Rotwein können die Resorption des Spurenelements ebenfalls beeinträchtigen

Phosphate

Phosphate, die in verarbeiteten Lebensmitteln und Softdrinks vorkommen, können ebenfalls die Aufnahme von Spurenelementen stören

 

Übermäßiger Ballaststoffkonsum

 

Eine zu hohe Ballaststoffzufuhr kann die Aufnahme des Spurenelements beeinträchtigen

 

Bestimmte Medikamente

 

Einige Medikamente, wie Protonenpumpenhemmer (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren) und Antazida, können die Aufnahme von Vitalstoffen beeinträchtigen, wenn sie regelmäßig eingenommen werden

 

Magensäuremangel

 

Eine unzureichende Produktion von Magensäure (z. B. bei Personen mit chronischer Gastritis oder nach Magenoperationen) kann die Aufnahme von Vitalstoffen verringern

 

Quellen:

 

Iron and Iron Deficiency Centers for Disease Control and Prevention

Iron Office of Dietary Supplements

 

www.naturheilkuinde-fachberatung

 
 
 

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