EISENMANGEL - SYMPTOME UND NATÜRLICHE BEHANDLUNG
- 6. Feb.
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Eisen nimmt in unserem Organismus viele bedeutende Schlüsselfunktionen ein. Das Spurenelement ist sowohl für den Sauerstofftransport, als auch für den Energiestoffwechsel verantwortlich. Es sorgt dafür, dass wir leistungsfähig und gesund bleiben. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Eisenaufnahme über die Nahrung steigern und so einem Mangel vorbeugen können.
Eisen befindet sich im menschlichen Körper hauptsächlich in den roten Blutkörperchen, als zentraler Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dort hat es die Aufgabe, Sauerstoff an sich zu binden und über das Blut sämtliche Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen.
Ein Eisenmangel (man spricht dann von Blutarmut oder Anämie) führt somit zu einem Sauerstoffmangel im ganzen Körper. Man ist daher müde, schnell erschöpft, friert rasch und wird infektanfällig. Eisenmangel ist weltweit eine der häufigsten Mangelerscheinungen.
Die Symptome eines Eisenmangels:
Man fühlt sich schlapp und müde,
die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab,
man hat Probleme, die Körpertemperatur zu halten,
das Immunsystem ist geschwächt und man ist anfälliger für Infektionen,
die Haare fallen aus,
häufig ist auch die Zunge entzündet und die Fingernägel wölben sich nach oben,
die Entwicklung von Kinder ist besonders auf der sozialen Ebene stark verlangsamt
Die Ursachen:
Unzureichende Zufuhr
Eine unausgewogene Ernährung, die nicht genügend vitalstoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse enthält, kann zu einem Mangel führen
Blutverlust
Blutverlust durch Verletzungen, chirurgische Eingriffe, Menstruation (besonders bei starken und langen Blutungen), oder innere Blutungen (z. B. Magen-Darm-Blutungen) kann dazu führen, dass der Körper mehr Eisen verliert als er aufnehmen kann
Malabsorption
Einige Erkrankungen des Verdauungssystems, wie Zöliakie oder Morbus Crohn, können die Aufnahme von Spurenelementen aus der Nahrung beeinträchtigen
Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft erhöht sich wie oben erwähnt der Bedarf vieler Vitalstoffe, um das Wachstum des Fetus und die gesteigerte Blutproduktion der Mutter zu unterstützen. Wenn die Ernährung nicht ausreichend des Spurenelements liefert, kann sich ein Mangel entwickeln
Schnelles Wachstum
Kinder und Jugendliche im Wachstum benötigen mehr Spurenelemente und Mineralstoffe, so dass es auch schneller zu einem Mangel kommen kann
Chronische Erkrankugnen
Bestimmte chronische Krankheiten wie Nierenversagen, Krebs oder entzündliche Darmerkrankungen können den Eisenstoffwechsel beeinträchtigen und zu einem Mangel führen
Blutspenden
Wiederholtes Blutspenden kann dazu führen, dass der Körper viel Blut und mehr Mineralstoffe verliert, als er wieder aufnehmen kann
Genetische Veranlagung
In einigen Fällen kann eine genetische Veranlagung zu einer gestörten Eisenregulation führen, was das Risiko für einen Mangel erhöht
Eisenmangel beheben:
Die meisten Menschen denken bei eisenhaltigen Lebensmitteln zuallererst an Fleischprodukte, die u. a. das Hämeisen liefern. Hierbei handelt es sich um eine Eisenverbindung, die leicht vom Körper verwertet werden kann.
Doch kann auch pflanzliches Eisen gut verwertet werden, wenn man die richtigen Lebensmittel wählt und beim Verzehr einige Punkte berücksichtigt, die ich schon in anderen Artikel genau beschrieben habe.
Natürlich kann man (bei vorliegendem Eisenmangel) auch auf natürliche Eisenpräparate zurückgreifen.
Solche bekommen Sie z. B. hier:
eisenhaltige Lebensmittel:
grünes blattgemüse
Gerstengras-Pulver
Ölsaaten wie Kürbiskerne, Leinsaat oder Sesam
Hülsenfrüchte
Amaranth, Quinoa und Hirse
Vitamin C ist dafür bekannt, dass es die Aufnahme von pflanzlichem Eisen deutlich erhöht. Das bedeutet: Solange pflanzliche Lebensmittel gemeinsam mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln verzehrt werden, kann der Körper das Spurenelement in höheren Mengen verwerten.
Folgende Vitamin-C-reiche Lebensmittel eignen sich hervorragend dazu, sie mit eisenreichen Lebensmitteln zu kombinieren:
Zitronensaft (z. B. im Dressing),
Orangensaft, idealerweise frisch gepresst und BIO,
Kiwi,
Paprika rot,
Brokkoli,
Rotkohl,
Weißkohl– idealerweise als leckere Rohkost und Vitamin-C-reiche Nahrungsergänzungen: Camu Camu (Pulver), Acerola (Pulver oder Saft), Sanddorn
Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Faktoren, die die Eisenaufnahme definitiv hemmen und einen Eisenmangel begünstigen können:
Phytate und Oxalate
Bestimmte pflanzliche Verbindungen wie Phytate (in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen) und Oxalate (in Spinat, Rübenblättern und Rhabarber) bilden Komplexe mit dem Spurenelement und verringern so dessen Aufnahme im Darm
Calcium
Hohe Calciummengen aus Milchprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln können die Resorption des Spurenelements hemmen, z. B. aus Getreide (Beispiel: Wenn man über Haferflocken Milch gießt)
Tee, Kaffee und Rotwein
Tannine in Kaffee, Tee und Rotwein können die Resorption des Spurenelements ebenfalls beeinträchtigen
Phosphate
Phosphate, die in verarbeiteten Lebensmitteln und Softdrinks vorkommen, können ebenfalls die Aufnahme von Spurenelementen stören
Übermäßiger Ballaststoffkonsum
Eine zu hohe Ballaststoffzufuhr kann die Aufnahme des Spurenelements beeinträchtigen
Bestimmte Medikamente
Einige Medikamente, wie Protonenpumpenhemmer (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren) und Antazida, können die Aufnahme von Vitalstoffen beeinträchtigen, wenn sie regelmäßig eingenommen werden
Magensäuremangel
Eine unzureichende Produktion von Magensäure (z. B. bei Personen mit chronischer Gastritis oder nach Magenoperationen) kann die Aufnahme von Vitalstoffen verringern
Quellen:
Iron and Iron Deficiency Centers for Disease Control and Prevention
Iron Office of Dietary Supplements
www.naturheilkuinde-fachberatung



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