FETTLEBER, MULTIPLE SKLEROSE UND ANDERE AUTOIMMUNERKRANKUNGEN, DIABETES, BAUCHFETT, BLUTDRUCK, ARTHROSE, UND VIELES MEHR - WIRD DURCH HEILFASTEN SELBSTHEILUNGSPROZESS AKTIVIERT? WISSENSCHAFT SAGT JA!
- vor 2 Tagen
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Beim Heilfasten geht es nicht nur um die körperliche, sondern auch um die geistige Reinigung. Keine andere Maßnahme erfordert eine ähnlich starke Willenskraft und kaum eine andere Methode konfrontiert so stark mit den eigenen Süchten, Emotionen und Gedankenspiralen wie das Fasten.Â
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Heilfasten bedeutet: Einige wenige Tage bis zu 30 Tagen (oder noch länger) auf feste Nahrung zu verzichten. Die meisten Fastenkuren werden fünf bis zehn Tage lang durchgeführt. Beim echten Heilfasten nimmt man nur Wasser zu sich.
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Bei anderen Heilfastenvarianten (z. B. nach Buchinger) sind auch Säfte, Gemüsebrühe und Kräutertees erlaubt. Zum Heilfasten gehört überdies eine Darmreinigung – denn nur mit leerem Darm (heißt es) lässt es sich gesund und angenehm fasten.
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Das Heilfasten hat also nichts mit den "Fastenmethoden" zu tun, die heutzutage in der Fastenzeit (zwischen Fasching und Ostern) praktiziert werden und allenfalls darin bestehen, mal ein bisschen auf Alkohol zu verzichten, weniger Schokolade zu naschen oder nicht mehr so oft aufs Handy zu schauen. Das echte Heilfasten ist ein tiefgreifender Prozess, der viel verändert – im Körper und auch im Geist.
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Das Heilfasten übt auf viele Menschen eine große Faszination aus. Denn fast jeder kennt irgendjemanden, der schon einmal gefastet hat und von wunderbaren Erfahrungen und Erlebnissen berichten kann. Dabei geht es übrigens so gut wie nie allein um eine Gewichtsabnahme.
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Zwar nimmt man beim Fasten meist auch überflüssiges Gewicht ab, doch ist der Sinn und Zweck des Fastens nicht das Abnehmen, sondern eine körperliche und auch eine geistige Reinigung. Viele Menschen können sich überdies allein durch das Fasten heilen. Ja, oft kann das Fasten regelrechte Wunder vollbringen.
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Denn ist es nicht ein Wunder, wenn Ärzte sagen: "Da können wir nicht mehr helfen" und dem Patienten geht es nach dem Fasten besser oder sogar wieder gut? Oder wenn Ärzte sagen: "Sie sind chronisch krank; Sie müssen Ihr Leben lang Medikamente nehmen" und wenn der Patient daraufhin mehrmals fastet und schließlich keine Medikamente mehr braucht?
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Das jedoch bedeutet nicht, dass alle Ärzte das Fasten ablehnen würden. Im Gegenteil. Es gibt viele ausgebildete Fastenärzte, die ihren Patienten bei einem Heilfasten sehr gerne beratend, betreuend und unterstützend zur Seite stehen.
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Ich begleite meine Patienten sehr erfolgreich bei Heilfasten, die Disziplin lohnt am Ende immer.
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Hier ein Erfahrungsbericht:
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Das Heilfasten ist kein Allheilmittel, das jeden Erkrankten in wenigen Tagen auf Dauer heilt. Das Fasten sollte eher der Einstieg in eine neue bewusste und gesunde Ernährungs- und Lebensweise sein. Wer nach dem Heilfasten genauso weitermacht wie zuvor, muss sich nicht wundern, wenn auch die altbekannten Beschwerden wieder auftauchen.
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Dies bestätigten schon im Jahr 1991 Forscher der Universität von Oslo. In einer randomisierten und kontrollierten Studie untersuchten sie 53 an rheumatoider Arthritis leidende Probanden. 26 der Rheuma-Patienten fungierten als Kontrollgruppe. Sie verbrachten vier Wochen in einer Rehaklinik, wo sie neben den üblichen Rheuma-Anwendungen die dort übliche Kost erhielten.
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Die Studiengruppe aus 27 Teilnehmern verbrachte die vier Wochen hingegen in einem Wellness-Kurhotel, fastete dort sieben bis zehn Tage lang und ernährte sich dann für drei bis fünf Monate lang vegan und glutenfrei. Anschließend sollten sich die Probanden bis zum Ablauf des ersten Jahres lacto-vegetarisch ernähren.
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Nach den ersten vier Wochen
Ging es der Fastengrußße sehr viel besser.
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Die Schmerzen waren geringer, die Gelenke fühlten sich viel weniger steif an und waren nicht mehr so geschwollen. Auch die Entzündungsmarker im Blut waren gesunken. In der Kontrollgruppe war nur der Schmerz besser geworden.
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Nach einem Jahr ging es der einstigen Fastengruppe, die sich das ganze Jahr über gesund ernährt hatte, immer noch prima. Das Heilfasten allein kann also langfristig nicht viel bewirken, wenn man nicht anschließend die Ernährung dauerhaft umstellt und einen gesunden Lebensstil pflegt.
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Noch besser wäre es, zusätzlich zu einer dauerhaft gesunden Ernährung in regelmäßigen Abständen immer wieder zu fasten, worauf die gesundheitlichen Vorteile des Interfallfastens hinweisen, bei dem beispielsweise jeden Monat 5 Tage oder jede Woche ein bis zwei Tage lang gefastet wird.
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Im März 2010 führte das Universitätsklinikum Jena eine Studie durch, um zu sehen, wie sich das Heilfasten auf die Fingergelenks- und Kniearthrose von 30 Patienten mit Arthrose auswirken würde. Die Teilnehmer praktizierten zwei Wochen lang das Fasten nach Buchinger.
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Nach der Studie hatten die Probanden abgenommen und litten an deutlich weniger Schmerzen, so dass sie viel weniger Schmerzmittel brauchten.
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Auch die Gelenkfunktionen hatten sich verbessert, so dass die Ärzte schlussfolgerten, dass sich für Patienten mit Arthrose das ärztlich begleitete
Heilfasten als hilfreiche und wirksame Schmerztherapie eigne.
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Im März 2010 schrieben Forscher der Charité in Berlin, dass ein medizinisch überwachtes nicht ganz so strenges Fasten, bei dem man 200 bis 500 kcal täglich zu sich nehmen kann, bei rheumatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzzuständen in die Therapie integriert werden sollte.
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Die genannte Fastenmethode sollte 7 bis 21 Tage lang praktiziert werden. Da das Fasten zusätzlich mit einer Stimmungsaufhellung einhergeht, profitieren Schmerzpatienten doppelt von dieser Maßnahme.
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Beim Fasten steigt die Verfügbarkeit des Serotonins im Gehirn, und es werden endogene Opioide ausgeschüttet – Botenstoffe, die glücklich und gut gelaunt Machen.
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Aus dem Jahr 2001 liegt eine Studie von Dr. Alan Goldhamer vor. Er zeigte an 174 Probanden, die alle an Bluthochdruck litten, dass der Blutdruck dank eines medizinisch betreuten Heilfastens gesenkt werden konnte
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In einer Studie der University of Southern California, Los Angeles aus dem Jahr 2009 konnte an 10 Krebspatienten gezeigt werden, dass das Fasten vor und nach einer Chemotherapie die Wirkung derselben verbesserte, da das Fasten die gesunden Zellen zu schützen schien, während die Krebszellen anfälliger für die Chemotherapie wurden.
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Gefastet hatten die Patienten zwischen 48 und 140 Stunden vor der Chemotherapie sowie zwischen 5 und 56 Stunden nach der Chemotherapie.
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Im Jahr 2013 schrieben auch Forscher der Charité/Berlin im Fachjournal Nature, dass man ruhende Tumorzellen durch die Hemmung ihres Energiestoffwechsels selektiv vernichten könne. Wenn nämlich bei einer Chemotherapie nicht alle Tumorzellen sterben, treten die überlebenden in einen vorübergehenden völlig inaktiven Ruhezustand über.
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In einem solchen Zustand nennt man die Zellen seneszente Zellen. Sie teilen sich nicht mehr, sorgen aber dennoch für
CHRONISCHE ENTZÜNDUNGSPROZESSE, da sie permanent entzündliche Botenstoffe ausschütten – und sie können natürlich jederzeit zu einem neuen Aufblühen des Krebses sorgen.
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Professor Dr. Clemens Schmitt erklärte: "Wir stellten fest, dass der Energiestoffwechsel von seneszenten Tumorzellen nach einer Chemotherapie massiv ansteigt und die Zellen regelrecht zuckerhungrig sind", erläuterte Schmitt.
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Hemmt man den Zuckerstoffwechsel, sterben die Krebszellen ab. Gesundes Gewebe hingegen ist von einer kurzzeitigen Hemmung des Energiestoffwechsels nicht betroffen. Diese Erkenntnisse zeigen, warum das Fasten insbesondere nach der Chemotherapie eine so gute Wirkung haben könnte.
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Wie aber kann das Heilfasten nun all diese heilsamen Wirkungen vollbringen? Ist es allein die Tatsache, dass der Organismus endlich die Gelegenheit bekommt, seine Zellen zu entgiften sowie altes und krankes Gewebe abzubauen, während gleichzeitig – je nach Fastenmethode – statt belastender Nahrung nur noch reine Vitalstoffe aus frischen Obst- und Gemüsesäften im Körper eintreffen?
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Oder ist es – wie ebenfalls viele Menschen glauben – ein Akt Gottes?
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Wer auch immer hinter dem letztendlichen Heilprozess steckt, so ist es doch der einzelne Mensch selbst, der sich zum Heilfasten entscheidet und sich somit auch selbst heilt.
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Es ist der einzelne Mensch, der durch den Prozess der typischen Fastenerfahrungen geht, der Verzicht übt und sich währenddessen nicht selten mit den tiefen Abgründen seiner selbst konfrontiert sieht, mit seinen Süchte und Begierden – und diese nun hinter sich lassen kann.
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Sie müssen übrigens keine Angst haben, während des Heilfastens zu verhungern. Ohne Nahrung können Sie gut viele Wochen lang überleben – worauf schon die biblische Fastenzeit von 40 Tagen hinweist, die auch heute noch von manchen Menschen immer wieder praktiziert wird.
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Doch würde ich fasten auf ganz eigene Faust nicht empfehlen.
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Es passiert so Einiges mit dem Körper, Hautbild verändert sich, die Zunge verändert die Farbe, u.v.m.
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Deshalb ist begleitende Beratung bei Heilfasten von großen Vorteil und wichtig.
Dabei werden verschiedene Fastenkuren dem Krankheitsbild oder Endziel angepasst.
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Das übliche Heilfasten dauert zwischen fünf und vierzehn Tagen. Bei den meisten Fastenkuren werden neben Wasser und Tee auch Säfte und Brühen aufgenommen – also Flüssignahrung sozusagen, was bedeutet, dass im Grunde gar nicht konsequent auf Nahrung verzichtet wird.
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Dann aber zeigen sich natürlich auch die typischen Heilwirkungen des Heilfastens nur eingeschränkt, die mit der Ketose eintreten würden.
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Allerdings bringt auf der anderen Seite auch schon ein gewisses Teilfasten – das Intervallfasten oder Intermittierende Fasten – enorme gesundheitliche Vorteile.
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Möchten Sie es für sich ausprobieren? Shcreiben Sie mich an.
Ich begleite Sie dann gerne.
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Auch Intervallfasten ist heilbar.
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Eine Variante des Intervallfastens ist das allmonatlich fünftägige Fasten, das sich in einer Studie vom Februar 2017 als äußerst gesund und hilfreich gezeigt hat.
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Man fastet hier jeden Monat 5 Tage lang. Allerdings ist es kein konsequentes Fasten. Man reduziert lediglich die tägliche Kalorienzahl, versucht aber dennoch in dieser Zeit die erforderlichen Vitalstoffe zu sich zu nehmen. Am ersten Tag darf man noch 1090 Kilokalorien zu sich nehmen, in den folgenden vier Tagen jeweils 725 Kilokalorien.
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Die randomisierte Studie mit 100 gesunden Personen zwischen 20 und 70 Jahren ergab, dass sich bei den auf diese Weise regelmäßig Fastenden BMI und Bauchumfang minderte (obwohl sie an den restlichen Tagen des Monats essen konnten, was und wie viel sie wollten).
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Auch sank ihr Blutdruck, und ihre Blutzucker- und Fettwerte konnten optimiert werden. Dadurch wurde natürlich auch ihre Herzgesundheit besser.
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Bereits 2011 hatten Wissenschaftler vom Intermountain Medical Center erklärt, dass Intervallfasten gut furs Herz ist z. B. den Cholesterinspiegel senke und das Risiko für die Koronare Herzkrankheit reduziere.
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Im Mai 2015 zeigte Professor Longo u. a. am Modell, dass diese Fastenform nicht nur das Bauchfett reduzieren kann, sondern auch das Gehirn verjüngt, da im Verlauf des Fastens die Bildung neuer Nervenzellen angeregt wird, was dann auch zu einem besseren Lern- und Erinnerungsvermögen führt.
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Ähnliches zeigte Ende 2016 Mark Mattson, Professor der Neurowissenschaften. Seinen Studien zufolge kann das Fasten das Gehirn trainieren, die Synapsen (Nervenverbindungen) stärken und Alzheimer und Parkinson vorbeugen.Â
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Im Mai 2016 schrieben Forscher von der University of Southern California in Cell Reports, dass das Fasten auch die Symptome der Multiplen Sklerose (MS) bessern könne, denn das Fasten – so die Wissenschaftler rund um Professor Longo – würde auch bei Autoimmunerkrankungen wichtige Zellreparaturzyklen anregen.
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Es würden genau jene Zellen vernichtet, die für die krankhaften Autoimmunprozesse zuständig seien. Bei Mäusen führten drei Zyklen eines dreitägigen Fastens alle sieben Tage bei 20 Prozent der Tiere zu einer vollständigen Heilung der Multiplen Sklerose.
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Die Entzündungswerte gingen zurück, das Immunsystem regulierte sich und die schützende Myelinschicht rund um die Nerven – die bei der MS vom körpereigenen Immunsystem angegriffen und zerstört wird – erholt sich wieder.
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Nun ist es von großer Bedeutung, ganz spezielle natürliche Entzündungshemmer in der Zeit einzunehmen. Welche es sind – ist dem Krankheitsbild zuzuschreiben.
Ebenfalls im Mai 2016 zeigten Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum in München, dass das Fasten hervorragend gegen die Fettleber helfen kann. Denn in Fastenperioden produzieren Zellen besonders viel eines Moleküls (es nennt sich GADD45β), das dafür bekannt ist, DANN-Schäden zu reparieren.
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Die vorliegende Untersuchung zeigte jedoch, dass GADD45β auch für die Fettsäureabsorption in der Leber verantwortlich ist. Beim Fasten hat dieser Stoff somit ausreichend Kapazitäten, den Fettgehalt der Leber zu normalisieren und auch den Zuckerstoffwechsel zu verbessern.
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Beim Menschen – so die Münchner Forscher – zeige sich daher ein niedriger GADD45β-Spiegel immer gemeinsam mit einer Fettleber und bei einem hohen Blutzuckerspiegel.
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Viele Menschen glauben, Heilfasten oder Fasten sei etwas furchtbar Unnatürliches, mit dem man seinen Körper quäle und leiden lasse. Denn schließlich habe man entsetzlichen Hunger und denke nur ans Essen – ein eindeutiges Zeichen dafür, wie sehr sich der Organismus vor einem möglichen Hungertode ängstige.
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Wie so oft, trifft auch hier das absolute Gegenteil zu: Fasten ist etwas sehr Natürliches – und unser Organismus kennt es sehr gut. Seit Anbeginn der Zeit gab es immer wieder Fastenperioden, etwa wenn das Wetter sehr schlecht war, und man den Unterschlupf zur Nahrungssuche nicht verlassen konnte.
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Später gab es Kriege und Missernten, die notgedrungen zu Fastenperioden führten. In vielen spirituellen Völkern war es überdies gang und gäbe, zur spirituellen Weiterentwicklung immer wieder Fastenzeiten einzuhalten – eben weil man aus Erfahrung wusste, wie gut das Heilfasten nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist tat.
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Alte ägyptische Aufzeichnungen belegen, dass das Fasten schon 3000 v. Chr. zur Reinigung von Körper und Geist genutzt wurde. Und im alten Griechenland praktizierten Philosophen wie Sokrates, Platon und Pythagoras das Fasten um 500 v. Chr. als Methode zur geistigen Klarheit und zur Steigerung der Denkfähigkeit.
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Pythagoras verlangte von seinen Schülern, mehrere Tage zu fasten, bevor sie in seine Schule aufgenommen wurden.
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Erst im Mittelalter wurde das Fasten aus religiösen Gründen durchgeführt und besonders durch das Christentum und den Islam weiterverbreitet (40-tägige Fastenzeit vor Ostern bzw. Fasten im Ramadan)
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Doch schon damals wurde das Fasten von Ärzten wie Hippokrates (460–370 v. Chr.) und Paracelsus (1493–1541) als medizinische Heilmethode genutzt.
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Selbstverständlich sollten Sie auf gar keinen Fall alleine heilfasten, wenn Sie schwer herzkrank sind, an einer Nierenerkrankung leiden oder sonstige schwere Erkrankungen haben
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Quellen:
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