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NEURODERMITIS - URSACHEN, SYMPTOME, HEILUNG

  • 13. Jan.
  • 12 Min. Lesezeit

Neurodermitis ist eine Erkrankung, die Betroffene in der Regel ein Leben lang begleitet. Dennoch ist es möglich, die Symptome der Neurodermitis in den Griff zu bekommen, so dass die Krankheit zwar noch latent vorhanden bleiben könnte, die quälenden Begleiterscheinungen jedoch ausbleiben.

 

Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die auch als atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet wird. Die Krankheit steht mit einer erblichen Veranlagung in Verbindung und tritt meist erstmals in der frühen Kindheit oder Pubertät auf.

 

Die generell sehr trockene und äußerst empfindliche Haut der Neurodermitiker ist meist in den charakteristischen Bereichen, wie Ellenbeuge, Kniekehlen, Nacken und Kopfhaut gerötet. Neben diesen Hautarealen können auch die Stirn, Augenlider oder Arme und Hände betroffen sein. Im schlimmsten Fall kann sie sich auf der ganzen Haut ausbreiten.

 

Die Haut reagiert bei der atopischen Dermatitis in den genannten Bereichen auf äußere und innere Reize mit Entzündungen, die zu Bläschenbildung führen, wodurch sich schließlich nässende Ekzeme und Verkrustungen bilden. Diese Reaktion, die als Schub bezeichnet wird, geht mit einem extremen Juckreiz einher, der die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt.

 

Ausgelöst werden können die Hautreize äusserlich durch Wärme, Schweiss, belastetes Wasser, trockene Zimmerluft, Unverträglichkeit von Waschmitteln oder Hautpflegeprodukten, synthetische Kleidung etc.

 

Innerlich können Lebensmittelzusatzstoffe, Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten, mikrobielle Infektionen und vor allem psychische Belastungen und Stress die Entzündung der Hautstellen verursachen.

 

Häufig tritt die Erkrankung gemeinsam mit Heuschnupfen und allergischem Asthma auf. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Atopischen Trias. Dieser Begriff beschreibt eine Überempfindlichkeit der Haut und Schleimhäute, die mit einer erhöhten Produktion von Antikörpern zur Abwehr von Fremdstoffen einhergeht.

 

Eine gesunde Haut reagiert auf die oben beschriebenen Hautreize nicht in dieser Form. Daher ist davon auszugehen, dass die Haut eines Neurodermitis-Patienten generell, also auch in beschwerdefreien Phasen, nicht gesund ist.

 

Die extrem trockene Haut eines Neurodermitikers führt dazu, dass die natürliche Hautbarriere, deren Aufgabe der Schutz vor Umwelteinflüssen ist, hochgradig gestört ist.

 

Die Hautbarriere besteht aus übereinander geschichteten Hornzellen, die durch Hornfette (epidermale Lipide) zusammengehalten werden. Diese Fette werden bei einer Neurodermitis-Erkrankung nicht in ausreichendem Masse produziert.

 

Dadurch fehlen der Haut unter anderem auch Fettstoffe, die als natürliche Feuchthaltefaktoren die Aufgabe haben, Wasser zu binden. Die verminderte Fettproduktion führt in Verbindung mit dem erhöhten Wasserverlust einerseits zu einer extrem trockenen Haut und andererseits zu einer schadhaften Hautbarriere.

 

Hinzu kommen die mit den Neurodermitis-Schüben einhergehenden Hautentzündungen. Sie führen dazu, dass Bakterien sowie andere Mikroorganismen über die offenen Hautbereiche ungehindert ins Blut gelangen können.

 

Dort werden die Eindringlinge dann von spezialisierten Immunzellen bekämpft. Bei dieser Immunreaktion entstehen erneut Entzündungsprozesse, die eine eigenständige Regeneration der Haut unmöglich machen.

 

Selbst in schubfreien Zeiten weist die Haut eines Neurodermitikers eine so genannte subklinische (leicht verlaufende) Entzündung auf. Sie ist zwar nicht sichtbar, kann aber anhand einer erhöhten Zahl von Entzündungszellen gemessen werden. Die Haut befindet sich dann sozusagen in einer Warteposition, in der ein bestimmter Auslöser (siehe oben) den Entzündungsprozess erneut aktivieren kann.

 

So konnten bei Neurodermitis-Patienten Enzymdefekte im Fettstoffwechsel ausfindig gemacht werden, die zu einer verminderten Herstellung der Gamma-Linolensäure führen.

 

Gamma-Linolensäure wird vom Körper durch die Aufnahme und Umwandlung von Linolsäure, einer Omega 6-Fettsäure, gebildet. Bei Neurodermitis-Patienten findet aufgrund des Enzymdefektes dieser Umwandlungsprozess nicht im erforderlichen Umfang statt, so dass ein Gamma-Linolensäure-Mangel entstehen kann.

 

Diese Fettsäure ist jedoch zur Gesunderhaltung des Körpers unverzichtbar, denn sie ist der Grundbaustein für Gewebshormone, die den Stoffwechsel regulieren.

 

Darüber hinaus ist sie für die normale Entwicklung des Nervensystems sowie des Immunsystems von grosser Bedeutung. Und gemeinsam mit ihrer immunregulierenden und entzündungshemmenden Eigenschaft ist die Gamma-Linolensäure für einen Neurodermitiker unverzichtbar.

 

Aufgrund des häufig niedrigen Gamma-Linolensäure-Spiegels bei Neurodermitikern, ist die Einnahme von Nachtkerzenöl oder Borretschsamenöl als Nahrungsergänzung (in Kapselform) ratsam. Diese Öle enthalten einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure, die das Hautbild deutlich verbessern kann.

 

Besonders empfehlenswert ist auch die regelmässige Verwendung von Hanföl, das - im Gegensatz zum Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl - sehr fein im Geschmack ist und daher wunderbar Rohkostgerichte (z. B. Salate) verfeinern kann.

 

Hanföl versorgt den Organismus sowohl mit der essentiellen Gamma-Linolensäure als auch mit vielen wertvollen Omega 3-Fettsäuren,  die ebenfalls stark entzündungshemmend wirken.

Bei Neurudermitis jedoch ist zusätzliche Einnahme von langkettgen Omega-3 Fettsäuren aus Algen- oder Fischöl nötig.

 

Hanföl sollte zu Deckung des Gamma-Linolensäure-Bedarf täglich in der kalten Küche oder pur als Nahrungsergänzung zum Einsatz kommen.

 

Neben der inneren Einnahme stellt das Hanföl auch äusserlich eine wertvolle Hilfe für Neurodermitiker dar, denn es ist ein ausgezeichnetes Hautpflegeöl. Hanföl zieht rasch in die Haut ein und ist für empfindliche, gereizte und zu Entzündungen neigende Haut hervorragend zur Pflege geeignet. Hanföl hemmt Entzündungen, stillt den Juckreiz und beruhigt die Haut.

 

Auch Defekte in der Aktivität von Immunzellen wurden bei Neurodermitis-Patienten gefunden. Bei einigen Patienten waren diese Abwehrzellen überaktiv, so dass sie Entzündungsprozesse provozierten.

 

Bei anderen Betroffenen hingegen war die Aktivität der Abwehrzellen stark eingeschränkt, so dass sie Eindringlinge, wie z.B. Pilze, Bakterien, Viren oder andere Schadstoffe, nicht ausreichend vernichten konnten.

 

Durch die Überaktivität des Immunsystems wird eine enorme Menge an Antikörpern (spezifische Abwehrstoffe) produziert. Hierzu zählt auch das Immunglobulin E (IgE), das überwiegend in der Haut und den Schleimhäuten zu finden ist.

 

Das IgE bewirkt, dass während einer Immunreaktion Histamin freigesetzt wird. Je mehr IgE gebildet wird umso höher ist die Histaminausschüttung. Ein Übermass an Histamin fördert jedoch Entzündungsprozesse und verursacht einen starken Juckreiz. Das sind exakt jene Symptome, unter denen Neurodermitiker leiden.

 

Da etwa 80 Prozent des Immunsystems im Darm lokalisiert sind, sollte grundsätzlich bei einer Fehlfunktion des Immunsystems - ganz gleich, ob es überaktiv oder geschwächt ist - eine Darmreinigung als wichtigste Massnahme angesehen werden.

 

Mit der intensiven Reinigung des Darms werden viele belastende Schadstoffe über den Stuhl ausgeschieden. Dies führt zu einer enormen Entlastung des Immunsystems und ist ein wesentlicher Schritt in Richtung gesundheitsfördernder Immunfunktion.

 

Die Darmsanierung hat bei Neurodermitis jedoch noch weitere heilende Eigenschaften. Denn gerade eine im Ungleichgewicht befindliche Darmflora (Dysbakterie) kann eine Neurodermitis triggern.

 

Hautprobleme jeder Art stehen IMMER in einem engen Zusammenhang zur Darmsituation. Vielen naturheilkundlich ausgerichteten Ärzten und Therapeuten ist diese Verbindung schon lange bekannt. Daher gilt: Je schlechter das Hautbild ist umso desolater ist auch der Zustand des Darms.

 

Demzufolge kann bei Neurodermitis-Betroffenen davon ausgegangen werden, dass ihr Darm – insbesondere die Darmflora - ebenso krank ist wie ihre Haut.

 

Eine erkrankte Darmflora wird als sogenannte Dysbakterie bezeichnet. Der Begriff "Dysbakterie" beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen den nützlichen (gesundheitsfördernden) und schädlichen (pathogenen) Darmbakterien. Letztere sind bei der Dysbakterie in einer deutlichen Überzahl vorhanden, während sich die nützlichen Darmbakterien immer weiter zurückziehen.

 

Sobald sich die pathogenen Bakterien jedoch im Übermass im Darm befinden, verhindern sie eine ordnungsgemässe Verstoffwechselung der aufgenommenen Lebensmittel, so dass auch eine ausreichende Versorgung mit Nähr- und Vitalstoffen nicht mehr gewährleistet ist.

 

Zudem fördern die pathogenen Bakterien Fäulnisprozesse und Gasbildung im Darm, was zu einem giftigen Darmmilieu führt. Dieses pathogene Milieu belastet das Immunsystems immens und trägt zu seiner Schwächung  bei.

 

Darüber hinaus wird die Darmschleimhaut von den Toxinen und Gasen permanent gereizt. Die guten Darmbakterien, deren Aufgabe u. a. auch der Schutz der Darmschleimhaut ist, sind jedoch nicht in der erforderlichen Menge verfügbar. Dauern diese Reize über einen langen Zeitraum an, können sie schliesslich zur Schädigung der Darmschleimhaut führen.

 

Eine Dysbakterie führt auch häufig dazu, dass sich Darmpilze ansiedeln, wie z. B. der Candida albicans. Dieser Pilz produziert Stoffwechselgifte, die die Darmschleimhaut angreifen und schädigen, so dass jetzt auch Pilztoxine in die Blutbahn gelangen können und dort allergische Reaktionen auslösen, die wiederum zu Entzündungen der Haut beitragen.

 

"Die Haut, die Nerven und das Gehirn entstehen in der Embryonalphase des Menschen aus dem gleichen Keimblatt und sind daher sehr eng miteinander verknüpft", so der Hautarzt und Psychotherapeut Prof. Dr. med. Uwe Gieler vom Zentrum für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen.

 

Dies erklärt auch, warum sich psychische Probleme an der Haut ablesen lassen. Dass die Haut den Zustand der Psyche widerspiegelt, wird bei der Neurodermitis ganz besonders deutlich, denn hier reagiert sie auf psychische Belastungen unmittelbar mit einer deutlichen Verstärkung der typischen Symptome.

 

Eine vielleicht greifbarere Erklärung für den Zusammenhang zwischen einer psychischen Belastung und der prompten Hautreaktion ist folgende: Hautnerven setzen während einer psychischen Stresssituation vermehrt Botenstoffe, sogenannte Neuropeptide, frei. Diese wiederum informieren die Abwehrzellen des Immunsystems, welche daraufhin in verstärkter Aktivität Histamin freisetzen.

 

Schon die Tatsache, mit einer chronischen Hauterkrankung geschlagen zu sein, stellt für Betroffene einen grossen Stressfaktor dar.

 

Hinzu kommt oftmals der schier unerträgliche Juckreiz, der zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen und allgemeiner Gereiztheit, bis hin zur Aggressivität führen kann.

 

Hier wird die Wechselwirkung zwischen Psyche und Neurodermitis besonders deutlich, denn einerseits erzeugt die Erkrankung enormen psychischen Stress und andererseits verschlimmert dieser Stress die Symptome der Erkrankung.

 

Viele Neurodermitiker leiden vor allem unter der sichtbaren Hautveränderung. Die entzündeten Hautstellen und selbst zugeführte Kratzwunden nagen so sehr an ihrem Selbstbewusstsein, dass sich mit der Zeit sogar ihre Persönlichkeit verändern kannn

 

Sie fühlen sich unattraktiv und meiden dadurch häufig ganz selbstverständliche Körperkontakte, wie Händeschütteln, Umarmungen oder Begrüssungsküsse. Sie grenzen sich bewusst aus und werden so zum Aussenseiter. Nicht selten verfallen Neurodermitiker in Depressionen.

 

Damit die Haut durch das ständige Kratzen nicht noch mehr geschädigt wird, sollten Alternativen zur Juckreizlinderung ausgetestet werden. So ist eine gute Kühlung der Haut, etwa durch fliessend kaltes Wasser, das Auflegen von kalten Waschlappen oder Kühlpackungen aus dem Eisfach ebenso zu empfehlen wie das Einreiben mit kühhlenden Salben.

 

Ist es dennoch nicht möglich, auf das Kratzen zu verzichteten, sollte zumindest nicht mit den Nägeln, sondern mit der flachen Hand oder den Knöcheln "gekratzt" werden.

 

Auch ein sogenanntes Kratzklötzchen kann – vor allem bei Kindern - sehr hilfreich sein. Hierbei handelt es sich um ein mit Waschleder bezogenes Holzklötzchen, das man selbst herstellen kann.

 

Chronische Krankheiten, gleich welcher Art, warden von einer ungesunden Ernährung natürlich noch weiter gefördert.

 

So fehlen der üblichen Ernährungsweise oft gerade jene wichtigen Mikronähr- und Vitalstoffe, die der neurodermitisgestresste Körper besonders dringend bräuchte. Gleichzeitig belastet eine Nahrung mit stark verarbeiteten Lebensmitteln den Organismus noch zusätzlich, so dass er zur Bekämpfung der Krankheit immer weniger Kraft hat

.

Eine gesunde Ernährungsweise bzw. Ernährungsumstellung sollte nun mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr beginnen. Gemeint ist hier vor allem das Trinken von hochwertigem Wasser (gutes Mineralwasser oder Wasser aus einem hochwertigen Wasserfilter).

 

Etwa 2 bis 2,5 Liter täglich sind anfangs erforderlich (später 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht), damit die ausgetrockneten Hautzellen ausreichend versorgt werden und der Körper eingelagerte Schadstoffe - inklusive der entzündungsfördernden Toxine - über den Urin ausscheiden kann.

 

Ein Teil der Flüßigkeitszufuhr kann in Form von entzündungshemmenden Tees getrunken werden, wie z. B. Ingwertee, Brennnesseltee, Oolong Tee.

 

Der Oolong Tee hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Regeneration der Haut von Neurodermitikern. Das konnte in einer wissenschaftlichen Studie an der japanischen Shiga Universität in Otsu eindeutig belegt werden.

 

An dieser Studie nahmen 121 Neurodermitis-Patienten teil. Sie tranken jeden Tag 1 Liter Oolong Tee, der auf 3 tägliche Dosen aufgeteilt wurde. Nach einem Monat hatten sich bei 63 Prozent der Patienten die Symptome deutlich verbessert.

 

Generell ist für Neurodermitiker eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährungsweise anzuraten. Aufgrund der unerlässlichen Schadstoffminimierung sollten die verwendeten Lebensmittel frei von Pestiziden sein und daher weitestgehend aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

 

Ich empfehle zudem entzündungshemmende Lebensmittel, wie z.B. Spinat, Mangold, Brokkoli, rohes Sauerkraut, Heidelbeeren, Mandeln, Kürbiskerne sowie frischer Kräuter regelmässig in den Speiseplan zu integrieren.

 

Neurodermitis wird häufig von einer Nahrungsmittelallergie begleitet. 

Diese Nahrung soll streng vermieden werden.

 

Aus diesem Grund sollten Neurodermitiker Lebensmittel, die bekanntermassen ein stark allergisches Potential aufweisen, generell meiden

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Hierzu zählen in erster Linie glutenhaltige Getreide und Kuhmilch sowie alle daraus hergestellten Produkte ( ausser Butter). Auch fruchtsäurereiche Obstsorten, wie z.B. Zitrusfrüchte oder saure Äpfel verschlimmern bei einigen Neurodermitikern die Symptome deutlich.

 

Herkömmliche Hautpflegeprodukte enthalten eine Menge Chemikalien, die die ohnehin empfindliche und gereizte Haut noch weiter schädigen können. Deshalb empfehlen manche auf atopische Dermatitis spezialisierte Kliniken, zunächst auf den Gebrauch von Hautpflegemitteln, Cremes und Salben gänzlich zu verzichten. Wenn Produkte verwendet werden, dann in jedem Fall aus dem Bereich der Naturkosmetik.

 

Bei der Hautreinigung ist darauf zu achten, dass weder Seifen noch Schaumbäder verwendet werden, denn beides trocknet die Haut zusätzlich aus. Stattdessen eignen sich milde, basische Duschlotionen, die die Rückfettung der Haut aktivieren. Auch Ölbäder sind sehr gut verträglich.

 

Nach der Dusche oder dem Bad muss die Haut sorgfältig mit regenerierenden Substanzen gepflegt werden; und zwar auch in beschwerdefreien Phasen.

 

Natürlich ist stets zu beachten, dass die verwendeten Hautpflegeprodukte frei von chemischen Substanzen sind und den besonderen Bedürfnissen einer Neurodermitis-Haut entsprechen. So kann die Haut optimal mit Nährstoffen versorgt werden und schnellstmöglich regenerieren.

 

Die Hautpflege sollte zwei Mal täglich auf den ganzen Körper - bei Bedarf auch im Gesicht - aufgetragen werden. In akuten Krankheitsstadien ist die Pflege der Haut weitaus öfter erforderlich. So sollten die betroffenen Hautbereiche etwa alle zwei Stunden gecremt werden.

 

Das ozonisierte Olivenöl.

 

Es ist weitgehend bekannt, dass jedem Hautproblem eine Übersäuerung des Körpers zugrunde liegt. Eher unbekannt ist hingegen die Tatsache, dass übersäuertes Gewebe zwangsläufig auch einen chronischen Sauerstoffmangel mit sich bringt.

 

Dieser Mangel entsteht durch die übersäuerungsbedingte Durchblutungsstörung des Hautgewebes. Er hat zur Folge, dass die Wundheilung sowie die allgemeine Regeneration der Haut massiv behindert warden.

 

Das ozonisierte Olivenöl kann diesen Mangel ausgleichen, denn es enthält einen stabilen und aussergewöhnlich hohen Sauerstoffgehalt. Durch die niedrige Oberflächenspannung des Öls ist es in der Lage, bis in die tieferen Hautschichten vorzudringen und dort die Hautzellen mit Sauerstoff zu versorgen.

 

Das ozonisierte Olivenöl wird in der Unterhaut sowie im Bindegewebe abgebaut und kann daher genau dort, wo der grösste Sauerstoffmangel herrscht, diesen freisetzen. Infolgedessen reguliert sich die Zellatmung und die Gewebeübersäuerung wird abgebaut. Dieser Umkehrprozess beschleunigt die Heilung der Neurodermitis-Haut deutlich.

 

Das ozonisierte Olivenöl liefert darüber hinaus natürlich sämtliche Pflegeeigenschaften und kosmetischen Effekte, die seit langem von erstklassigen Olivenölen bekannt sind. Ein solch hochwertiges Öl erhöht die Elastizität der Haut, verringert die Porengrösse ebenso wie die Faltentiefe, beruhigt gereizte Haut und macht sehr trockene Haut bei regelmässiger Anwendung wieder samtweich.

 

In der ozonisierten Form hat Olivenöl zudem stark antimikrobielle Eigenschaften, mit deren Hilfe Bakterien, Pilze oder andere Mikroben rasch beseitigt werden können.

 

Gerade im Hinblick auf die entzündungsbereite und extrem schlecht heilende Haut eines Neurodermitikers stellt das ozonisierte Olivenöl für Betroffene DIE optimale Hautpflege dar.

 

Ozonisiertes Olivenöl finden Sie hier:

 

 

Auch kolloidales Silber kann bei Neurodermitis hilfreich sein – und zwar besonders bei offenen Hautstellen.

 

B esprühen Sie dazu wunde Hautstellen mit kolloidalem Silberwasser und lassen dieses auf der Haut trocknen. Anschliessend cremen Sie den ganzen Körper, inklusive der Wundbereiche, mit dem ozonisierten Olivenöl ein.

 

Die Kombination von ozonisiertem Olivenöl mit kolloidalem Silber beschleunigt den Wundheilungsprozess enorm.

 

Der sogenannte Vitamin B-Komplex besteht aus insgesamt acht B-Vitaminen, die in vielerlei Hinsicht zu einem gut funktionierenden Organismus beitragen. So sind sie u.a. für die Blutbildung und die Immunabwehr ebenso unverzichtbar wie für das Nervensystem und den Hautstoffwechsel.

 

Zum Vitamin B-Komplex zählen die Vitamine B1 (Thiamin), B2(Riboflavin, B3 ( Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 ( Folsäure) sowie B12 (Cobalamin).

 

Bei dieser Erkrankung benötigt jedoch nicht nur die Haut sondern auch das Nervensystem effektive Unterstützung. Und genau hier zeigen alle anderen B-Vitamine eine ausgezeichnete Wirkung. Nicht zufällig werden die B-Vitamine allgemein als Nervenvitamine bezeichnet.

 

Häufig ergeben Blutuntersuchungen bei Neurodermitis-Patienten einen deutlichen Vitamin D-Mangel. Dies bestätigen zahlreiche wissenschaftliche Studien, in denen auch die Auswirkungen einer entsprechenden Vitamin D-Substitution beschrieben werden.

 

Alle Studien zeigen starke Vitamin D3 Mangel bei allen Neurodermitis Patienten, und sehr gute Besserung nach Vitamin D3 Spiegel Erhöhung. Zu beachten ist, dass Patienten, die keine Vitamin K2 zum D3 bekommen, zeigen keinerlei Besserung den Symptomen.

 

Das sind die wichtigsten Punkte bei Neurodermitis, die zu beachten sind.

Jedoch nicht genug, den es gibt wichtige Faktoren, die zu beachten sind, dem jeweiligen Patienten entsprechend. (Alter, Medikamente, andere begleitende Erkrankungen, Durchblutungsstörung, Menstruationsbeschwerden etc.)

Deshalb bei Nerurodermitis wenden Sie sich gerne an mich, damit ich Sie gezielt unterstützen kann, und schon bald fühlen Sie sich wohl.

 

Quellen:

 

 

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