SCHEIDENPILZ - DIE GANZHEITLICHE BEHANDLUNG
- 11. Jan. 2022
- 8 Min. Lesezeit

Viele Frauen leiden immer wieder unter Scheidenpilz.
Die übliche Behandlung in der gynäkologischen Praxis wirkt meist schnell.
Doch nicht selten kehrt der Scheidenpilz genauso schnell wieder zurück.
Warum ist das so? Weil die Ursache wurde nicht behoben.
Während sich eine Pilzinfektion auf der Haut oder im Darm nicht unbedingt mit Juckreiz äussert, tut dies der Scheidenpilz mit teils unerträglicher Vehemenz.
Der Juckreiz kann so stark werden, dass frau sich in der Öffentlichkeit nur mit äusserster Selbstbeherrschung vom Griff in den Schritt abhalten kann. Jeglicher Versuch, den Juckreiz jedoch durch Reiben zu lindern, macht das Problem noch schlimmer, da sich jetzt zum Juckreiz noch ein schmerzhaftes Brennen gesellen kann.
Die Schleimhäute in der Scheide werden vom Scheidenpilz so stark angegriffen, dass auch Geschlechtsverkehr zu einer ganz neuen Herausforderung wird. Abgesehen davon, dass Geschlechtsverkehr mit einem Scheidenpilz wegen der hohen Ansteckungsgefahr nicht empfehlenswert ist, können im Anfangsstadium der Scheidenpilzinfektion besonders intensive Empfindungen beim Sex überhaupt erst auf den Scheidenpilz hindeuten.
Innerhalb kurzer Zeit breitet sich der Pilz jedoch so aus, dass Geschlechtsverkehr oft nur noch unter Schmerzen möglich ist. Da sich ein Scheidenpilz auch durch Brennen beim Wasserlassen äussern kann, denken manche Frauen zunächst auch an eine Blasenentzündung.
Verantwortlich für einen Scheidenpilzinfektion ist meist der Hefepilz Candida albicaNS. In etwa 80 Prozent aller Fälle sorgt er in der Scheide für unangenehmen Juckreiz, Schmerz und Ausfluss.
Candida-Pilze befinden sich überall um uns herum und können sich somit auch an vielen verschiedenen Körperstellen niederlassen. So findet man Candida albicans auf der Haut ebenso wie an den Schleimhäuten im Mund-, Nasen- und Rachenraum, ja, im gesamten Verdauungssystem, aber auch an den männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen.
Das blosse Vorhandensein des Candida Pilzes löst jedoch noch längst keine Pilzinfektion aus. Solange sich der Pilz nicht über Gebühr vermehrt, schadet er der Gesundheit nicht.
Stimmen jedoch die Voraussetzungen, ist also – aus welchen Gründen auch immer – das Immunsystem des Menschen geschwächt, dann nutzt der Pilz die Gelegenheit und breitet sich massiv aus. Sofort werden die charakteristischen Beschwerden spürbar.
Eine Scheidenpilzinfektion kann mit den folgenden Symptomen einhergehen:
gerötete und geschwollene Vaginalschleimhäute
starkes Jucken und Brennen im Vaginalbereich
Brennen beim Wasserlassen
weisslicher (auch krümeliger) Ausfluss mit schwachem Geruch
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Ganz ähnliche Symptome können bei der bakteriellen Vaginose in Erscheinung treten, wobei es sich nicht um eine Pilzinfektion, sondern um eine bakterielle Infektion der Scheide handelt.
Lediglich der Ausfluss ist nicht krümelig, sondern flüssig. Zusätzlich tritt bei der Vaginose meist ein unangenehmer Intimgeruch auf.
Nicht immer ist Candida albicans für die Beschwerden einer Pilzinfektion der Auslöser.
Es könnte sich ebenso um den Candida glabrata, den Candida krusei oder auch um eine bakterielle Infektion handeln, wobei letztere sich meist durch einen sehr unangenehmen, fischigen Intimgeruch von einer Pilzinfektion unterscheidet.
Der Candida glabrata sowie der Candida krusei sind resistent gegen die üblichen Dosierungen aller für gynäkologische Zwecke zugelassenen schulmedizinischen Antimykotika (Anti-Pilz-Medikamente) oder zumindest nicht ausreichend wirksam.
Daher wird beim Frauenarzt vor einer Medikamentenverordnung abgeklärt, welche Candida-Art nun der Auslöser der Infektion ist.
Möchte man die Scheidenpilzinfektion auf ganzheitliche Weise angehen, ist es unerheblich, welche Candida-Art ihr Unwesen treibt, da die ganzheitlichen Massnahmen zur Wiederherstellung eines insgesamt gesunden Körpermilieus beitragen, wo sich dann weder pathogene (krankheitserregende) Bakterien noch Pilze wohl fühlen sollten.
Da eine Scheidenpilzinfektion bei massiver Ausbreitung jedoch auch die Ansiedlung von schädlichen Bakterien erleichtert, die zu Entzündungen im Unterleib führen können, was wiederum verklebte Eileiter und damit eine mögliche Unfruchtbarkeit mit sich bringen könnte, ist der Einsatz von schulmedizinischen Medikamenten gegen den Pilzbefall nicht rundheraus abzulehnen.
Natürlich können Männer mangels Scheide keine Scheidenpilzinfektion erleiden, doch kann Candida albicans auch den Penis ins Visier nehmen.
Ist dies der Fall, so zeigen sich kaum die für den Scheidenpilz der Frau typischen Symptome. Das liegt daran, dass die Eichel im Gegensatz zur Vagina eher trocken ist, so dass sich die Pilze dort nicht ganz so rasant ausbreiten können.
Etwas anders verhält es sich allerdings bei Männern mit einer Vorhautverengung.
Hier finden die Pilze wieder die leicht feuchte und geschützte Umgebung, die sie zur Vermehrung benötigen. Jetzt können auch beim Mann die typischen Symptome wie Juckreiz, Rötung und weisser Belag auf der Eichel sichtbar sein.
Die für Scheidenpilzinfektionen verantwortlichen Pilze sind äusserst gesellig.
Das heisst, sie „hüpfen“ schnell von einem Menschen zum anderen. Daher ist die Ansteckungsgefahr insbesondere beim Geschlechtsverkehr besonders gross.
Zwar leiden Männer unter einer Pilzinfektion des Genitalbereiches – wie erwähnt – so gut wie gar nicht. Doch Träger des Pilzes können sie durchaus sein. Auf diese Weise kommt es leicht zu einer ständigen gegenseitigen Neuansteckung zwischen zwei Sexualpartnern.
Bei einem hartnäckigen Scheidenpilz wäre es daher empfehlenswert, wenn der Mann sich vorsichtshalber ebenfalls behandeln oder zumindest einmal von einem Urologen untersuchen liesse – und zwar auch dann, wenn er keine Beschwerden hat.
Nicht selten beobachten Frauen nämlich, dass eine Trennung vom chronischen Scheidenpilz erst nach der Trennung vom aktuellen Partner stattfinden konnte – und das womöglich nur, weil sich der Partner weigerte, sich an der Anti-Pilz-Therapie zu beteiligen.
Eine Scheidenpilzinfektion kann viele Ursachen haben. Meist jedoch treten – insbesondere aus ganzheitlicher Sicht – mehrere Ursachen gleichzeitig auf.
Die meisten Menschen bringen eine Scheidenpilzinfektion immer noch mit fehlender Hygiene in Verbindung. Doch das ist nicht unbedingt richtig.
Häufig ist eher das Gegenteil der Fall – nämlich übertriebene Hygiene mit desinfizierenden Intimpflegemitteln.
Diese zerstören die natürliche Scheidenflora, heben damit den körpereigenen Schutz der Scheide auf und schaffen folglich einen idealen Lebensraum für Pilze.
Die Verwendung von reinem Wasser zur Reinigung des Intimbereichs – in Verbindung mit einer duftfreien Waschlotion aus dem Naturkosmetiksektor – ist daher vollkommen ausreichend.
Schon allein dieser Punkt zeigt, dass nicht der Pilz an sich das Problem ist, sondern das Körpermilieu. Erst wenn dieses so gestört ist, dass sich der Pilz ansiedeln und vermehren kann, tut er dies auch.
Bei einem starken und ausgeglichenen Körpermilieu hingegen traut sich kein Pilz aus der Deckung, was heisst, es kommt zu keiner Pilzinvasion.
Ein gestörtes Körpermilieu zeigt sich heutzutage meist in einer Kombination aus einer chronischen Übersäuerung, einem geschwächten Immunsystem sowie einer disharmonischen Darmflora.
Oft hat ein Scheidenpilz seinen Ursprung im Darm. Sind nämlich die Darmschleimhäute aufgrund einer bestehenden Übersäuerung mit Pilzen besiedelt, ist der Weg zur Vaginalschleimhaut nicht mehr weit.
Ein Scheidenpilz tritt daher sehr oft besonders dann auf, wenn bereits ein
Darmpilz zugegen ist.
Das bedeutet nun, dass bei einer Scheidenpilzinfektion immer auch der Darm saniert werden sollte.
Nur so kann verhindert werden, dass die Darmpilze auch im Vaginalbereich wiederholt Infektionen auslösen und der Darmpilz zum Scheidenpilz wird.
Eine Darmsanierung mit Aufbau der Darmflora drängt den Pilz zurück.
Da ferner eine gesunde Darmflora einen wichtigen Bestandteil des Immunsystems darstellt, wird durch diese Massnahme auch gleich das bei Pilzinfektionen geschwächte Immunsystem gestärkt.
Verschiedene weitere Faktoren können nun ebenfalls das Immunsystem schwächen oder unterdrücken und somit den Weg für einen Scheidenpilz ebnen
.
Dazu gehören Medikamente wie Cortison und Immunsuppressiva, aber auch chronischer Stress, der den Körper langfristig auslaugt und anfällig für Krankheiten aller Art macht und so natürlich ebenfalls für Pilzinfektionen.
Ganz besonders häufig fördert auch die Einnahme von Antibiotika nicht nur die Entstehung einer Darmpilzinfektion, sondern auch die einer Scheidenpilzinfektion, so dass sehr oft zwar die Krankheit verschwindet, deretwegen man Antibiotika nahm, aber unmittelbar danach das Jucken in der Scheide einsetzt.
Ein Antibiotikum wird bei nahezu allen bakteriellen Erkrankungen vom Arzt verschrieben.
Es tötet zwar die bakteriellen Erreger ab, aber die nützlichen Bakterien der Darm- und Scheidenflora bleiben von dieser rigorosen Massnahme ebenfalls nicht verschont.
Das Ergebnis einer Antibiotika-Behandlung ist daher immer eine gestörte Schleimhautbesiedlung sowohl im Darm als auch in der Scheide.
Durch die Einnahme synthetischer Hormonpräparate wie der Antibagy-Pille ann das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht geraten. Einige Hormone regen ausserdem regelrecht das Pilzwachstum an – und das Hormon Östrogen gehört offenbar dazu, natürlich nur dann, wenn auch andere Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei einer Neigung zu häufigen Scheidenpilzinfektionen lohnt es sich daher enorm, über einen Pillenwechsel oder eine hormonfreie Verhütungsmethode nachzudenken und eine Hormondiät zu praktizieren, die den Hormon-Haushalt regulieren hilft.
Ein weiterer Auslöser für die Entstehung von Scheidenpilzen kann die Unterwäsche sein. Welche Frau trägt heute noch die guten alten Baumwollslips? Stattdessen liegen synthetisch gefärbte Kunstfasern im Trend.
Die synthetischen Färbemittel werden allerdings auch von der empfindlichen Schleimhaut aufgenommen und können so allergische Reaktionen auslösen. Damit ist die Haut für Pilzinfektionen besonders empfänglich.
Ein ebenfalls grosser Nachteil von Synthetikwäsche besteht darin, dass sie die Atmungsaktivität der Haut behindert. Beim Tragen entsteht ein Wärme- und Feuchtigkeitsstau. Dieses feucht-warme Klima zieht Pilze nahezu magisch an.
Einige der erforderlichen Massnahmen ergeben sich aus den oben erwähnten möglichen Ursachen.
Dazu gehört die richtige Intimpflege mit idealerweise duftstofffreien naturkosmetischen Körperpflegemitteln, Unterwäsche aus Baumwolle sowie das Meiden von Tampons. Antibiotika sollten wirklich nur noch im allerhöchsten Notfall eingenommen werden und auch die Verhütung sollte überdacht werden, wenn diese bislang auf hormonellem Wege erfolgte.
Weitere Schritte auf dem Weg zur Pilz-Freiheit sind die folgenden:
Selbstverständlich ist es unerlässlich, zunächst die Pilze abzutöten, damit sie sich nicht weiter vermehren können. Im naturheilkundlichen Bereich kommen hier – innerlich angewendet – beispielsweise Grapefruitkernextrak oder Oreganoöl in Frage.
Grapefruitkernextrakt kann innerlich und/oder äusserlich angewendet werden.
Die Einnahme lassen Sie sich von ihrem Therapeuten empfehlen, genau ihrem Körpergewicht, Alter und sonstiegen Faktoren angepasst.
Das Oreganoöl kann ebenfalls innerlich und/oder äusserlich eingesetzt werden. Wie Oreganoöl bei Scheidenpilz bzw. generell bei Candida-Infektionen – am besten kombiniert mit Kokosöl – eingesetzt werden kann.
Zusätzlich kann man äusserlich nach der Intimreinigung kolloidales Silber getränktes Tampon über Nacht einführen und einwirken lassen.
Die Auswirkungen einer Scheidenpilzinfektion, wie Juckreiz, Brennen oder Ausfluss, führen auch dazu, dass die Haut im äusseren Vaginalbereich angegriffen wird. Die ständigen Reize lassen sie wund werden und es können kleine, schmerzhafte Risse entstehen.
Kokosöl beschleunigt die Wundheilung ebenso wie den gesunden Aufbau der Haut. Doch Kokosöl verfügt noch über weitere Eigenschaften, die im Zusammenhang mit Pilzinfektionen besonders wertvoll sind.
Zum einen zerstört die in grossen Mengen enthaltene Laurylsäure die Zellwände der Pilze, so dass diese letztlich absterben. Zum anderen zeigt die Laurylsäure eine stark antibakterielle Wirkung.
Das bedeutet, dass Kokosöl sowohl Pilze eliminiert, als auch Entzündungen eindämmt.
Kokosöl ist darüber hinaus auch noch ausgesprochen hautpflegend, so dass es als optimale Hautpflege für den Vaginalbereich empfohlen werden kann - sowohl präventiv als auch bei akuten Beschwerden.
Die Anwendung von sog. Scheiden-Zäpfchen ist ebenfalls eine sehr wirkungsvolle Massnahme, um die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Scheidenpilzinfektion zu unterbinden.
Die Zäpfchen enthalten jene Milchsäurebakterien, die normalerweise auf einer gesunden Scheidenschleimhaut zu finden sind. Durch ihre Anwesenheit wird der gesunde pH-Wert im Vaginalbereich erhalten und die Schleimhaut bleibt vor Angriffen anderer Keime geschützt.
Bei einer Infektion der Scheide können Döderlein Zäpfchen laut zahlreicher wissenschaftlicher Studien dazu beitragen, dass die gesunde Besiedlung der Schleimhaut wieder hergestellt wird, so dass das lästige Jucken und Brennen ebenso wie der Ausfluss schnell abklingen. Dies stellt für alle betroffenen Frauen eine grosse Erleichterung dar.
Da bei einer Scheidenpilzinfektion auch die Scheidenschleimhaut sehr leidet, sollte ein ganzheitliches Programm gegen Scheidenpilz auch Massnahmen enthalten, welche die Regeneration der Scheidenschleimhaut fördern.
Neben Vitamin-A-reichen Lebensmitteln gehört auch Immunsystem stärken als wichtiges Spurenelement – das besonders auf die Haut und Schleimhäute einwirkt – hier dazu. Silizium unterstützt und beschleunigt Heilprozesse aller Art, hilft die Risse in der Scheidenschleimhaut zu schliessen und fördert so die Sanierung der Darm- und Scheidenflora.
Silizium kann innerlich und äusserlich angewendet werden. Bei innerlicher Einnahme achtet man auf eine Dosis, die einen mit ca. 75 mg Silizium täglich versorgt und damit den Bedarf eines Erwachsenen deckt.
Die äusserliche Anwendung bei Scheidenpilz kann durch das Aufsprühen von verdünntem Siliziumkonzentrat erfolgen.
Eine andere Variante ist das Einrühren von organischem Siliziumkonzentrat in flüssiges Kokosöl (Kokosöl schmilzt schon bei Temperaturen über 25 Grad).
Das Silizium-Kokosöl-Gemisch wird dann bei einer Temperatur von unter 25 Grad wieder fest und kann nun hervorragend als pflegende Salbe für den Intimbereich oder auch als Gleitgel verwendet werden.
Quellen:
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