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DIE ENTZÜNDUNGSHEMMENDE LEBENSMITTEL

vor 5 Tagen
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Ob Bronchitis, Osteoporose, Diabetes, Bluthochdruck, Alzheimer, Arteriosklerose, Morbus Crohn, Depressionen oder Krebs – so unterschiedlich diese Krankheiten auch sind, ihnen allen liegen chronische Entzündungsreaktionen im Körper zugrunde.

 

Tatsächlich zählen chronische Entzündungen zu den Ursachen fast aller chronischer Erkrankungen, auch zu den Ursachen von Autoimmunerkrankungen, wie Arthritis (Rheuma), Psoriasis, Hashimoto, Multipler Sklerose und vielen mehr.

 

Normalerweise ist eine Entzündung ein natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers gegen Krankheitserreger und Schadstoffe. Entzündungen helfen dabei, die ungebetenen Gäste unschädlich zu machen. Durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise können jedoch ebenfalls Entzündungsreaktionen ausgelöst werden, die sich mit der Zeit zu chronischen Entzündungsherden entwickeln und keineswegs mehr dem Erhalt der Gesundheit dienen.

 

Unentdeckte chronische Entzündungsherde haben in den meisten Fällen schwere Krankheiten zur Folge. Um diese Entwicklung vorzubeugen, ist ein präventiver Lebensstil unumgänglich, in dessen Mittelpunkt eine gesunde und entzündungshemmende Ernährung stehen sollte.

 

Neben einer vitalstoffarmen und übersäuernden Ernährung können übermässiger Stress, Schlafdefizite, Bewegungsmangel, u wenig Sonnenlicht als auch Umweltgifte, Allergene, Bakterien, Viren und Pilze zu chronischen Entzündungen führen, die sich schliesslich in einer chronischen Erkrankung manifestieren.

 

Entzündungen sind eigentlich als natürliche Antwort des Organismus auf Stress zu verstehen. Eine solche Stresssituation, mit der der Körper konfrontiert wird, lässt sich vereinfacht mit einer Erkältung vergleichen. Um die Erkältungsviren zu bekämpfen, reagiert der Körper mit Fieber.

 

Zwar ist diese Form einer Entzündungsreaktion gegen die Krankheitserreger positiv zu bewerten, weil es in der Regel die Genesung zur Folge hat. Problematisch sind hingegen die unterschwelligen dauerhaften Entzündungssituationen durch eine falsche Lebensführung.

 

Die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse treibt unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Stärken Sie Ihr Immunsystem deshalb vorsorglich und regelmässig mit einer vitalstoffreichen Ernährung.

 

Eine entzündungshemmende Ernährung basiert auf Lebensmitteln, die den Körper stärken und Entzündungsprozesse lindern. Da Entzündungen häufig mit oxidativem Stress einhergehen, kann eine ausgewogene Ernährung, die reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen ist, besonders hilfreich sein.

 

Durch die richtige Auswahl der Nährstoffe wird das Immunsystem gestärkt und der Körper kann sich besser gegen Entzündungen wehren.

 

Auch Lebensmittel, die eine gesunde Darmflora unterstützen, sind vorteilhaft, da der Darm eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr spielt. Auch gesunde Fette und ballaststoffreiche Komponenten tragen dazu bei, Entzündungsprozesse zu reduzieren.

 

Eine bewusste Ernährung wirkt somit vorbeugend und lindernd bei chronischen Entzündungen.

 

Die Durchschnittsernährung in der westlichen Welt ist überladen mit Auszugsmehlen, raffiniertem Zucker, tierischen Eiweissen und minderwertigen Fetten – die besten Zutaten für eine übersäuernde, vitamin- und mineralstoffarme Ernährung, die den Säure-Basen-Haushalt stört und entzündliche Kettenreaktionen zur Folge hat.

 

Zur Gesunderhaltung sämtlicher körperlicher Prozesse und zur Vermeidung chronischer Entzündungskrankheiten ist eine überwiegend basische Ernährung mit antioxidativen Vitalstoffen wie Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E, Kupfer, Selen, Zink und Omega-3-Fettsäuren unumgänglich. .

 

Eine gesunde Ernährung beginnt mit reinem Trinkwasser. 

 

Mit einer ausreichenden Wasserversorgung ermöglichen Sie Ihrem Körper nicht nur die reibungslosen Abläufe diverser Funktionen.

 

Zeitgleich kann nur ein gut mit Wasser versorgter Organismus Schadstoffe und entzündungsfördernde Toxine ausleiten. Nur mit ausreichend Wasser können Nieren und Harnwege durchspült und entgiftet werden. Nur mit ausreichend Wasser kann das Lymphsystem gereinigt und somit Entzündungen vorgebeugt warden.

 

Auch eine ausreichende und ausgewogene Mineralstoffversorgung wirkt Entzündungen entgegen. Als König der entzündungshemmenden Mineralstoffe kann man Magnesium bezeichnen. 

 

Fermentierte Lebensmittel wie rohes Sauerkraut bringen als probiotische Superfoods nicht nur die Verdauung in Schwung und die Darmflora ins Gleichgewicht. Sie schützen auch vor Entzündungen, indem sie das Immunsystem mit nützlichen Ba<kterienkulturen gegen Infektionen stärken.

 

Spinat ist einer der Superstars unter den Gemüsen. Überdurchschnittlich reich an Vitaminen und Mineralstoffen, liefern diese grünen Blätter auch gesundheitsfördernde Phytonährstoffe wie Carotinoide sowie mehr als ein Dutzend Flavonoide, welche Wissenschaftlern zufolge als entzündungs- und krebshemmende Wirkstoffe fungieren.

 

Einen Platz in der ersten Liga der präventiv wirkenden Gemüsesorten hat sich auch Brokkoli gesichert.

 

Neben dem entzündungshemmendem Vitamin C enthält der grüne Krauskopf krebshemmende und entgiftende Phytonährstoffe wie Sulforaphan und Glucosinolate. 

 

Darüber hinaus weist Brokoli einen hohen Gehalt an Kaempferol auf.

Dieses Flavonoid soll die Auswirkungen von Allergenen im Körper drosseln und somit die Wahrscheinlichkeit für entzündliche Krankheiten erheblich senken.

 

Braunalgen wie Kombu, Wakame und Arame sind reich an Fucoidan, einem komplexen Kohlenhydrat, dem entzündungs- und krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben warden.

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kommen Algen als vielseitige Heilpflanzen zum Einsatz. Die enthaltenen Ballaststoffe reinigen zudem den Verdauungstrakt und unterstützen den Fettstoffwechsel. 

 

Zwiebeln und Knoblauch gehören zur Familie der Lauchgewächse, die sich durch ihre gesundheitsfördernden Schwefelverbindungen auszeichnen. Während Zwiebeln das Schwefelmolekül Onionin A und das Antioxidans Quercetin gegen entzündliche Prozesse zur Wehr setzen, st auch Knoblauch ein altbewährtes Hausmittel gegen Entzündungen.

 

Seine speziellen Schwefelverbindungen stimulieren die Schutzmechanismen des Immunsystems gegen diverse krankheitserregende Eindringlinge.

 

Nach alten Überlieferungen wird Kurkuma und auch Ingwer

sowohl in der traditionellen indischen als auch in der chinesischen Medizin als starkes entzündungshemmendes Mittel verwendet. Noch effektiver als das ätherische Öl der Gelbwurzel agiert der orange-gelbe Farbstoff Curcumin.

 

Seine entzündungshemmende Wirkkraft soll mit starken chemischen Medikamenten vergleichbar sein, ohne deren Nebenwirkungen nach sich zu ziehen.

 

Kirschen wirken antientzündlich.

 

Forschungen bezeichnen die roten Früchte sogar als die potentesten Entzündungshemmer, die uns die Natur zu bieten hat.

 

Als verantwortlicher Inhaltsstoff wurde ein antioxidativer Pflanzenfarbstoff (ein Anthocyan) identifiziert, der zur Gruppe der Flavonoide gehört. Dieses Anthocyan soll nicht nur oxidative Prozesse im Körper stoppen, sondern auch als alternatives Schmerzmittel erstaunliche Leistungen erbringen.  Vorausgesetzt sind die Frühte ungespritzt (wie auch alle voran angegebene Lebensmitteln9.

 

Neben den Kirschen gibt es noch weitere antioxidativ und entzündungshemmend wirkende Früchte. Dazu zählen auch Papaya und Heidelbeeren.

 

Omega-3-Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Hanföl, Leinöl und Walnüssen vorliegen, spielen eine massgebliche Rolle in der Ernährungstherapie von entzündlichen Krankheiten. Die sogenannte alpha-Linolensäure ist in der Lage die 4-fach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure zu neutralisieren, welche als Auslöser vieler Entzündungsprozesse gilt.

 

Tees unterstützen die Entzündungshemmung sehr gut. Am besten ist es, immer wieder abzuwechseln. Denn insbesondere Kräuter gelten als Heilpflanzen, die man besser nicht dauerhaft zu sich nimmt, um Gewohnheitseffekte zu vermeiden.

 

Als stark entzündungshemmend könnte man grünen Tee (besonders Matcha-Tee), Ingwer- und Kurkuma-Tee einstufen.

 

Als mäßig entzündungshemmend zum Beispiel Hibiskustee, Rooibos-Tee, Kamillentee und Hagebuttentee.

 

Natürlich nützt es nicht so sehr viel, wenn man nun reichlich entzündungshemmende Lebensmittel isst, zwischendurch aber immer wieder entzündungsfördernde Lebensmittel. Zwar können die entzündungshemmenden Lebensmittel die negativen Auswirkungen der entzündungsfördernden Lebensmittel bis zu einem gewissen Grad kompensieren, so dass dies bei gesunden Menschen kein Problem darstellen wird.

 

Leidet man jedoch bereits an einer chronisch entzündlichen Erkrankung, sollte man konsequent eine entzündungshemmende Ernährung praktizieren und entzündungsfördernde Lebensmittel dabei auch konsequent meiden.

 

Zu diesen Lebensmitteln gehören vor allem industriell stark verarbeitete Nahrungsmittel aller Art, wie etwa Süssigkeiten (und alles, das Zucker enthält), Fertigsaucen, Fertigpizza, Wurst, Käse, Fertigdesserts, Fruchtjoghurts und ähnliche Milchprodukte und auch Gebäck (besonders glutenhaltiges).

 

Schon Übergewicht ist jedoch ein Anzeichen für chronische Entzündung im Körper.

 

Quellen:

 

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