ENTGIFTUNG DURCH BIO-LEBENSMITELN
- agneskalaitzis
- 30. Juli 2025
- 3 Min. Lesezeit

Bio-Kost entgiftet, den Bio-Kost senkt Ihre Schadstoff-Belastung enorm.
In einer Studie stellte man fest, dass Menschen, die auf Bio-Kost umstellten, nach nur einer Woche mit 90 T weniger Pestiziden belastet waren als die Esser von konventionell erzeugten Lebensmitteln.
Bio-Kost entgiftet also innerhalb kurzer Zeit und verschont Sie mit einem großen Teil der heute üblichen Schadstoffe.
Dann kann Billig-Kost aus dem Discounter vergiften?
Die Qualität von Bio-Lebensmitteln wird gerne angezweifelt – insbesondere von jenen Personen, die Bio-Lebensmittel strategisch ablehnen und lieber im Billig-Discounter kaufen.
Dort weiß man nämlich ziemlich sicher, dass die Ware eine ordentliche Portion Agrargifte enthält und zudem keinesfalls sozialverträglich oder gar tierfreundlich produziert sein kann. Das macht auch alles nichts. Hauptsache der Preis stimmt.
Forscher der School of Health Sciences der australischen RMIT University fanden heraus, dass vorhandene Pestizide entgiftet werden.
Denn schon nach 1ner Woche könne sich die Schadstoffbelastung eines Menschen deutlich reduzieren lassen, wenn in dieser Wochen zu einem großen Teil Bio-Kost gegessen wird.
Die Studienteilnehmer sollten 7 Tage lang eine Ernährung zu sich nehmen, die mindestens zu 80 % aus Bio-Lebensmitteln bestand.
Die Pestizidwerte im Urin der Bio-Esser waren durchschnittlich um 90 % niedriger als die Werte im Urin der Normalesser.
Wer also eine Entgiftung oder Entschlackung anstrebt, sollte eine solche Reinigungskur immer von einer Ernährung aus Bio-Kost begleiten lassen.
Andernfalls würde eine Ernährung aus konventionell erzeugter Nahrung durch den ständigen Gift-Nachschub jede Entgiftungsbemühung sabotieren.
Die Leiterin der o. g. Studie, Dr. Liza Oates erklärte, dass die extrem niedrigen Werte im Urin der Bio-Esser darauf hinwiesen, dass die Haupt-Pestizid-Quelle des Menschen tatsächlich die Ernährung sei. Über die Luft, das Wasser oder die Haut werden also nur sehr wenige Pestizidrückstände aufgenommen.
Nun werden Pestizide natürlich mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht – einschließlich Krebs und Krankheiten des Zentralen Nervensystems.
Dr. Oates führte aus, dass gerade Letzteres kein Wunder sei, da viele der heute gebräuchlichen Pestizide ursprünglich als chemische Kampfstoffe (z. B. Newrvengase) entwickelt wurden!
Die Studie von Dr. Oates bestätigte dabei die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahr 2006. Damals stellten Wissenschaftler der Rollins School of Public health an der Emory University in Atlanta heraus dass eine Ernährung aus biologisch angebauten Lebensmitteln zu einer extremen Entgiftung bei Kindern führen und deren Pestizid-Belastung massiv reduzieren konnte.
In der Atlanta-Studie erhielten Grundschuldinder 5 Tage lang Bio-Kost.
2 Mal am tag wurden Urinproben untersucht.
Fast unmittelbar nach Ernährungsumstellung von einer konventionell erzeugten Nahrung auf Bio-Kost schien die Entgiftung abgeschlossen, denn es konnten keine Rückstände mehr von Malathion und Chlorpyrifos – 2 Pestiziden- im Urin der Kinder nachgewiesen werden.
Sobald erneut konventionell erzeugte Nahrung verzehrt wurde, mass man sofort wieder erhöhte Pestizid-Werte im Urin der Kinder.
Die amerikanischen forscher verkündeten daraufhin:
„Wir konnten zeigen, dass eine biologische Ernährung einen dramatischen und sofortigen Schutzeffekt vor einer Belastung jener Pestizide darstellt, die in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch zeigte sich, dass die Nahrung für die untersuchten Pestizide die ausschließliche Quelle zu sein scheint“.
Eine weitere Studie zu diesem Thema widmete sich einem möglichen Zusammenhang zw. einer Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern.
Die Studie wurde im Jahr 2010 im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht und zeigte, dass jene Kinder, in deren Urin man hohe Pestizidrückstände messen konnte, mit einer um 93 % höheren Wahrscheinlichkeit an ADHS erkrankten als Kinder, die unbelastet waren.
Die an dieser Studie beteiligten Forscher erklärten, dass die Ergebnisse ihrer Studie die Hypothese unterstützen, nach der die Belastung mit Organophosphat-Pestiziden die Entwicklung eines ADHS fördern können.
Nun könnte man sagen, dass Bio-Lebensmittel einfach nur die Pestizidbelastung senken, da sie weniger oder keine Pestizidrückstände aufweisen, was noch lange nicht mit einer Entgiftung gleichzusetzen ist.
Sobald jedoch die Pestizidbelastung von außen sinkt, hat der Organismus wieder mehr Kapazitäten frei, eingelagerte Gifte zu neutralisieren und zu eliminieren. Dies muss nicht unbedingt über den Urin passieren, sondern kann auch über den Stuhl geschehen.
Quellen:
Oates L, Cohen M et al, Reduction in urinary organophosphate pesticide metabolites in adults after a week-long organic diet, Environmental Research, Juli 2014
Lu C, Toepel K, Irish R, Fenske RA, Barr DB, Bravo R, Organic diets significantly lower children s dietary exposure to organophosphorus pesticides, Environmental Health Perspectives, Febr 2006
Bouchard MF, Bellinger DC, Wright RO et al, Attention-Deficit/<hyperactivity Disorder and Urinary Metabolites of Organophosphate Pesticides, Juni 2010, Pediatrics




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