HEILPILZ FÜR STARKES IMMUNSYSTEM - CHAGA
- 12. Aug.
- 8 Min. Lesezeit

Seit hunderten von Jahren findet der Chaga Pilz Anwendung bei den verschiedensten Krankheiten, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs. Der Pilz stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.
Der Chaga-Pilz gilt als einer der nährstoffreichsten Vitalpilze und verdankt seine Wirkung vor allem drei besonderen Inhaltsstoffen: hohem Melaningehalt, Polysacchariden (darunter Beta-Glucane) und Triterpenen (wie Betulin und Inotodiol).
Diese Verbindungen arbeiten zusammen und sorgen für ein breites Spektrum an potenziellen Effekten:
Starke antioxidative Wirkung
Chaga enthält außergewöhnlich viele Antioxidantien – darunter Melanin, Polyphenole und Superoxid-Dismutase. Diese Stoffe fangen freie Radikale ab und schützen die Zellen vor oxidativem Stress.
Melanin, das dem Pilz seine typisch schwarze Farbe gibt, wirkt besonders schützend und wird auch mit einer positiven Wirkung auf die Haut (z. B. gegen UV-Schäden) in Verbindung gebracht.
Unterstützung des Immunsystems
Die Polysaccharide (vor allem Beta-Glucane) gelten als Hauptakteure für die immunmodulierende Wirkung. Sie können die Aktivität von Immunzellen anregen und so die Abwehrkräfte des Körpers stärken. In der traditionellen Volksmedizin (z. B. in Russland und Sibirien) wird Chaga deshalb seit Jahrhunderten bei Infekten und zur allgemeinen Vitalitätssteigerung eingesetzt.
Entzündungshemmend
Triterpene und Polysaccharide zeigen in Studien entzündungshemmende Eigenschaften. Sie können die Bildung bestimmter Entzündungsbotenstoffe reduzieren. Das macht Chaga interessant bei chronischen Entzündungen, obwohl die meisten Erkenntnisse aus Labor- und Tierversuchen stamen.
Anti-Krebs-Wirkung
In-vitro- und In-vivo-Studien deuten darauf hin, dass Chaga-Extrakte das Wachstum bestimmter Krebszellen hemmen und Apoptose (programmierten Zelltod) fördern können. Besonders die Triterpene wie Betulin und Inotodiol werden hier hervorgehoben. Wichtig: Diese Effekte sind bisher nicht in großen klinischen Studien am Menschen bestätigt.
Zusätzlich werden in der Forschung noch weitere potenzielle Vorteile diskutiert, z. B. blutzuckersenkend, leberschützend oder antiviral – aber auch hier fehlen robuste Humanstudien.
Seit der Antike wird der Schiefe Schillerporling in der Volksmedizin verwendet. Schon Hippokrates, der Vater der Medizin, verwendete Aufgüsse dieses Pilzes, um Wunden zu waschen.
In Sibirien wurde der Pilz seit dem 12. Jahrhundert unter anderem gegen Parasiten, Tuberkulose, Entzündungen und aufgrund seiner positiven Wirkungen bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt.
Auch bei Herz - und Lebererkrankungen, Diabetes und Krebs wurde der Pilz empfohlen. Angeblich wurde in dieser Zeit der Großfürst von Kiew Wladimir Monomach mit dem Chaga von Lippenkrebs geheilt.
Am häufigsten fand der Pilz Anwendung in Form von Aufgüssen, Inhalationen, wässrigen Auszügen oder antiseptischen Seifen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Chaga-Aufgüsse in Sibirien sogar als Ersatz für Tee verwendet. Auch in Asien, Russland und den baltischen Ländern kamen Extrakte aus dem Chaga aufgrund seiner umfangreichen positiven Wirkungen zum Einsatz.
Neuere Studien konnten viele der positiven Eigenschaften des Chaga bestätigen, die den Pilz in der Volksmedizin so beliebt machten. Diese beziehen sich jedoch nur auf Ergebnisse aus In-vitro-Studien (Reagenzglas) und aus In-vivo-Studien an Tieren.
Die positiven Eigenschaften des Chaga sind die folgenden:
Er wirkt antioxidativ,
krebshemmend,
entzündungshemmend,
antiviral,
blutzuckersenkend,
lipidsenkend (verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen), antiparasitär (wirkt gegen Parasiten), i
mmunmodulatorisch (reguliert das Immunsystem),
neuroprotektiv (schützt die Nerven),
antiallergisch (wirkt Allergien entgegen),
hilft gegen Ermüdung und
beeinflusst die Darmflora sehr positiv.
Im Chaga sind über 200 aktive biologische Substanzen enthalten. Die oben angeführten umfangreichen positiven Wirkungen des Chaga sind vor allem auf vier Hauptbestandteile zurückzuführen. Dazu zählen Polysaccharide, Polyphenole, Triterpene und Melanin.
Die größte Wirkungsbreite besitzen die Polysaccharide (besonders die Beta-1,3- und Beta-1,6-D-Glucane), die aus diesem Grund am meisten erforscht werden. Sie spielen unter anderem eine bedeutende Rolle bei den krebshemmenden, blutzuckersenkenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Chaga.
Das Melanin ist für die schwarze Färbung des Pilzes verantwortlich. Wie auch die im Chaga enthaltenen Polyphenole und Triterpene wirkt es unter anderem antioxidativ und kann somit entzündlichen Prozessen als auch
Der Alterung entgegenwirken.
Ein weiterer speziell im Chaga vorkommender Stoff ist das Betulin, eine Vorstufe der Betulinsäure. Namensgebend für das Betulin ist die Birke (Betula), in deren weißem Kork die Substanz in großen Mengen vorkommt.
Der Chaga nimmt den Stoff im Laufe seines Lebens auf und ist daher nur bei Pilzen zu finden, die bereits einige Jahre an der Birke wachsen konnten. Es wird vermutet, dass Betulin eine bedeutende Rolle bei der krebshemmenden Wirkung des Chaga spielt.
Auch das Inotodiol ist ein Stoff, der speziell im Chaga vorkommt und unter anderem entzündungs- un dhistaminhemmend wirkt.
Das Immunsystem ist essentiell für unsere Gesundheit, da es unseren Körper vor Bakterien, Viren, Parasiten, Pilzen, Krebszellen, Giftstoffen und sonstigen Fremdstoffen schützt. Zum Immunsystem gehören verschiedene Organe sowie weiße Blutzellen, die auch Leukozyten genannt warden.
Studien konnten zeigen, dass die Polysaccharide aus dem Chaga die Zellvermehrung der Lymphozyten (einer Art der Leukozyten) bei Mäusen erhöhte.
Weiters stieg durch den Chaga die Sekretion von Zytokinen, die im Immunsystem als Botenstoffe fungieren. Sie dienen der Kommunikation zwischen den verschiedenen Abwehrzellen, die auf diese Weise ihren gemeinsamen Kampf gegen Krankheitserreger koordinieren .
Es konnte zudem gezeigt werden, dass die Polysaccharide aus dem Chaga das Gleichgewicht zwischen den T-Lymphozyten TH1 und TH2 positiv beeinflussen. Dieses Gleichgewicht spielt eine wichtige Rolle für ein gesundes Immunsystem.
So fördern die TH1-Zellen Entzündungen, während die TH2-Zellen Entzündungen hemmen. Eine Dysbalance kann zur Entstehung chronischer Erkrankungen wie Allergien oder Autoimmunerkrankungen führen.
Der Chaga könnte daher bei diesen Krankheiten in das naturheilkundliche Therapiekonzept integriert werden, zumal er auch die Darmflora sehr positiv beeinflusst, deren Zustand bei Allergien und Autoimmunerkrankungen von zentraler Bedeutung ist.
Dazu kommt die histaminhemmende Wirkung des Chaga Pilzes, die ebenfalls zu einer Verbesserung von Allergien beitragen kann. In einer Studie an Mäusen konnte man die interessante Beobachtung machen, dass das Inotodiol im Chaga die Funktion der Mastzellen unterdrückte, welche beim Kontakt mit einem Allergen Histamin ausschütten.
Die histaminhemmende Wirkung des Chaga Pilzes könnte auch für Menschen mit Histaminintoleranz hilfreich sein. Laut Erfahrungsberichten von Betroffenen soll das tägliche Trinken von Chaga-Tee jedenfalls dazu führen können, dass nach etwa 6-8 Monaten wieder fast alle histaminhaltigen Nahrungsmittel ohne Probleme gegessen werden können.
Traditionell wird der Chaga bei Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis sowie bei Fusspilz oder Altersflecken angewandt. Es wurde beobachtet, dass auch Ekzeme und Psoriasis sowie Probleme bei der Wundheilung mit dem Chaga verbessert werden konnten.
Durch die im Pilz enthaltenen Antioxidantien und das breite Spektrum seiner Inhaltsstoffe hat dieser außerdem eine reinigende, schützende und verjüngende Wirkung auf die Haut. Der Chaga ist daher bereits Bestandteil vieler Kosmetikartikel. Auch eine gesunde Darmflora, zu der der Chaga beiträgt, ist unerlässlich für eine gesunde und schöne Haut.
In einer Studie von 1973 erwies sich die Einnahme eines Chaga-Extraktes als wirksam bei Schuppenflechte (Psoriasis). Die 50 Probanden nahmen dreimal täglich 20 bis 30 Minuten vor den Mahlzeiten einen Teelöffel Chaga-Extrakt zu sich, der zuvor in einem Glas mit kochendem Wasser aufgelöst wurde.
Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: 24 der Probanden nahmen drei bis sechs Monate lang den Extrakt; 18 Probanden nahmen ihn ein Jahr lang und 8 nahmen ihn mehr als zwei Jahre lang. Nach drei Monaten begann der Chaga zu helfen und nach neun bis zwölf Monaten war seine Wirkung am größten.
Laut den Forschern konnten durch die Einnahme des Chaga-Extraktes 38 der Probanden komplett geheilt werden, 8 zeigten Verbesserungen und bei 4 Personen zeigte der Chaga keine Wirkung.
Chronische Entzündungen sind eine wichtige Ursache einer Reihe von Krankheiten, darunter zahlreiche Arten von Karzinomen, Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen und sogar von Fettleibigkeit. Bei diesen Erkrankungen liegt ein Ungleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Zytokinen vor.
Sowohl Tier- als auch Zellstudien zeigen, dass der Chaga die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen verringern kann.
Diese sind zwar beim Eindringen eines Erregers erst einmal wichtig, da sie die passenden Abwehrzellen zum Infektionsort locken, doch sollten sie nicht überhandnehmen, damit die Entzündung nach erfolgreicher Bekämpfung des Krankheitserregers auch wieder abklingt. Andernfalls besteht die Gefahr chronischer Entzündungen. Mittel, wie der Chaga, können das Risiko chronischer Entzündungen reduzieren.
Derzeit wird angenommen, dass der hohe Gehalt an Polysacchariden im Chaga für das Antikrebspotential verantwortlich ist. Trotz der begrenzten Anzahl an Tierstudien und der bisher nicht vorhandenen Studien am Menschen zur Wirkung von Chaga bei Krebs sind die Ergebnisse der bisherigen Studien vielversprechend.
tudien konnten zeigen, dass sich der Chaga positiv auf die Insulinresistenz auswirkt. Er trägt zur Regulierung der Enzymaktivität bei (eine geringe Aktivität der Insulinrezeptorenzyme ist ein Merkmal der Insulinresistenz) und verbessert die Insulinsensitivität, sodass weniger Insulin benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken.
Auch auf die Darmflora hat der Pilz eine regulierende Wirkung. Forscher fanden heraus, dass eine Störung der Darmflora eine Mitursache oder auch Auslöser von Diabetes Typ 2 sein kann.
Nicht zuletzt trägt der Chaga zum Schutz und zur Reparatur der Inselzellen bei. Die Inselzellen befinden sich in der Bauchspeicheldrüse und bilden das Insulin.
Seit Jahrhunderten werden Magen-Darm-Erkrankungen bereits mit dem Chaga behandelt, was an seiner oben genannten positiven Wirkung auf die Darmflora liegen könnte, wie Studien zeigten. Denn der Chaga fördert die Vermehrung der nützlichen Darmbakterien.
Es konnte bereits vielfach belegt werden, dass einige Pilzarten sowohl eine antivirale als auch entzündungshemmende Wirkung haben.
Antivirale Wirkungen konnten sowohl in Tier- als auch in Zellstudien nachgewiesen werden. Diese waren unter anderem bei Herpesviren und Influenzaviren zu beobachten. Der Chaga konnte RNA- und DNA-Viren hemmen, die Infektiosität unterdrücken und verhindern, dass
Viren in die Zellen eindringenö
Aufgrund der blutzuckersenkenden Eigenschaften des Chaga sollte die Anwendung bei Diabetikern, die Medikamente einnehmen, überwacht werden.
Chaga aus Wildsammlung bekommen Sie hier:
Quelllen:
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