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INFEKTIONSGEFAHR - WARUM VITAMIN D3 SO WICHTIG IST

  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Atemwegserkrankungen. Eine gute Versorgung mit Vitamin D erfordert weniger Antibiotika und aktiviert das Immunsystem auf eine Weise, dass es besser mit Infekten zurecht kommt – fassen irische Wissenschaftler die Bedeutung von Vitamin D in Corona-Zeiten zusammen.

 

Gleichzeitig machen die am Trinitiy College Dublin an der TILDA-Studie ( The Irish Longitudinal Study on Ageing (TILDA)) arbeitenden Forscher darauf aufmerksam, dass jeder achte irische Erwachsene über 50 an einem Vitamin-D-Mangel leide, was den Fokus auf eine verstärkte

Einnahme des Vitamins richen sollte.

 

Der entsprechende Bericht wurde Anfang April 2020 veröffentlicht und trägt den Titel: „Vitamin D Mangel in Irland  - Bedeutung für COVID-19.

 

Die TILDA-Forscher stellten fest, dass sich ein Vitamin-D-Mangel durch die gesamte irische Bevölkerung ziehe.

 

Gerade im April 2020, als die sog. erste Welle der „Pandemie“ in vollem Gange war, hätte die Sonneneinstrahlung wieder ausreichen können, um die Vitamin-D-Bildung in der Haut in Gang zu setzen.

 

Ausgerechnet dann aber hiess es, man solle zu Hause bleiben oder musste es in vielen Ländern sogar, was verhinderte, dass die Menschen ihr Immunsystem stärken und sich vor Virusinfekten schützen konnten.

 

Schon seit Jahren weiss man, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte reduziert und Grippe-Wellen weniger schlimm verlaufen (mit geringerer Sterberate), wenn die Bevölkerung gut mit Vitamin D versorgt ist.

 

Professor Rose Anne Kenny, leitende TILDA-Wissenschaftlerin sagte:

 

Uns liegen Belege vor, die Vitamin D eine Rolle in der Prävention von Infektionen der unteren Atemwege (Lungenentzündung, Bronchitis, Grippe u. a.) bescheinigen, was besonders auf ältere Menschen zutrifft, wenn diese niedrige Vitamin-D-Spiegel aufweisen.

 

In einer Studie etwa konnte das Infektionsrisiko durchschnittlich halbiert werden, wenn Vitamin D Präparate mit K2 eingenommen wurden.

 

Interessanterweise liegen die durchschnittlichen Vitamin-D-Werte der Menschen in Spanien und Italien – also in jenen Ländern, die eine besonders hohe Corona-Sterberate hatten – niedriger als dies im Norden Europas der Fall ist.

 

Besonders die älteren Menschen – die bevorzugte Corona-Risikogruppe – bleiben in den Mittelmeerländern gerne im Haus und meiden die Sonne, so dass sie für einen Vitamin-D-Mangel geradezu prädestiniert sind, was ihr Erkrankungsrisiko deutlich erhöht – ob an Corona, Grippe oder anderen Atemwegsinfekten.

 

Vitamin D kann die Immunreaktionen weisser Blutkörperchen regulieren und sie davon abhalten, zu grosse Mengen entzündungsfördernder Zytokine auszuschütten. Genau das aber konnte bei Corona-Patienten mit schwerem Verlauf beobachtet werden – der sog. Zytokinsturm, ein Überschuss entzündungsfördernder Zytokine.

 

Die an dieser Studie beteiligten Forscher berichteten, dass laut einer früheren Studie gerade in Krankenhäusern und Altenheimen 75 Prozent der Bewohner bzw. Patienten einen schweren Vitamin-D-Mangel hätten.

 

In der November/Dezember-Ausgabe 2020 vom Fachjournal Nutrition erschien eine Studie aus Singapur, in der sich die kombinierte Gabe von Vitamin D, Magnesium und Vitamin B12 in der Behandlung von Covid-19 als hilfreich erwiesen hat.

 

Die 43 Teilnehmer waren alle älter als 50 Jahre und an Covid-19 erkrankt. 17 von ihnen erhielten nun täglich 1000 IE Vitamin D, 150 mg Magnesium und 500 µg Vitamin B12. Die übrigen 26 erhielten keine Nahrungsergänzung.

 

Es zeigte sich, dass die Krankheit in der Vitamin-Gruppe leichter verlief und in dieser Gruppe seltener eine Sauerstoffversorgung und auch seltener eine Intensivbehandlung erforderlich wurde als in der anderen Gruppe, die keine Vitalstoffe erhalten hatte.

 

Achten Sie daher auf einen gesunden Vitamin-D-Spiegel. 

 

Da Vitamin D3 bei Magnesiummangel wirkungslos bleibt, nehmen Sie zusätzlich ein Magnesium Komplex ein.

 

 

Quellen:

 

O’mahony C, Vitamin D could help fight off COVID-19, 6. April 2020, MedicalXpress

 

Vitamin D deficiency in Ireland—implications for COVID-19. Results from the Irish Longitudinal Study on Ageing (TILDA)

 

Martineau AR, Jolliffe DA et al., Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data, Februar 2017, BMJ

 

Petre Cristian Ilie et al, The role of vitamin D in the prevention of coronavirus disease 2019 infection and mortality, Aging Clinical and Experimental Research(2020)

 

Ali Daneshkhah, Vasundhara Agrawal, Adam Eshein, Hariharan Subramanian, Hemant Kumar Roy, Vadim Backman. The Possible Role of Vitamin D in Suppressing Cytokine Storm and Associated Mortality in COVID-19 Patients. medRxiv, Posted April 30, 2020

 

Tan CW, Ho LP, Kalimuddin S, Cherng BPZ, Teh YE, Thien SY, Wong HM, Tern PJW, Chandran M, Chay JWM, Nagarajan C, Sultana R, Low JGH, Ng HJ. Cohort study to evaluate the effect of vitamin D, magnesium, and vitamin B12 in combination on progression to severe outcomes in older patients with coronavirus (COVID-19). Nutrition. 2020 Nov-Dec;79-80:111017. . Epub 2020 Sep 8. PMID: 33039952

 

 

 
 
 

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