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KRANKE KINDER DURCH VITAMIN D3 MANGEL

vor 1 Minute
2 Min. Lesezeit

Kinder mit Vitamin-D-Mangel erleiden häufiger schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen als Kinder mit gesunden Vitamin-D-Werten. Das zeigte eine wissenschaftliche Studie aus den USA, für die die Daten von über 500 Kindern ausgewertet wurden, die zwischen 2009 und 2010 mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen auf die Intensivstation kamen.

 

Vierzig Prozent dieser Kinder hatten einen massiven Mangel an dem Vitamin, das unter anderem für Knochenbau und Immunabwehr unerlässlich ist.

 

Auch wenn der menschliche Körper Vitamin D selbst herstellen kann, leiden in unseren Breitengeraden sehr viele Menschen unter einem Vitamin D Mangel.

Zur Bildung des Vitamins benötigt der Organismus ausreichend Sonnenlicht (UVB-Strahlung).

 

Diese Strahlungslänge fällt auf unsere Erde in unserem geografischem Grad zw. 11:00 und 13:00 Uhr.

Was machen wir in der Zeit? Meistens sind wir in eingeschlossenen Räume.

Wie soll also der Körper das wichtige Vitamin selbst produzieren?

Das Sonnenhormon Vitamin D3 ist für unzählige Funktionen verantwortlich.

Unter anderem ist für über 300 Enzyme als Coenzym von großer Wichtigkeit, alle Zellen in unserem menschlichen Körper hat Andockstellen für das Vitamin.

Ohne ausreichende Versorgung kann z. B. das Herz nicht gesund arbeiten, das Immunsystem ist geschwächt, die Nerven sind schwach usw.

 

Dr. Kate Madden und ihre Kollegen vom Children’s Hospital Boston der Harvard Medical School und der Medical University of South Carolinauntersuchten die Blutwerte von mehr als 500 minderjährigen Patienten, die von November 2009 bis November 2010 mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen auf die Intensivstation kamen.

 

Der Durchschnittswert beim Vitamin-D-Spiegel lag bei 22,5 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter). Schulmediziner halten Werte von 30 ng/ml und höher für ausreichend, optimal sind aus ganzheitlicher Sicht jedoch um

Die 70 mg/ml.

 

40 % der Kinder wiesen jedoch Vitamin D Werte von weniger als 20 ng/ml aus und litten damit an einem massiven Vitamin D Mangel.

Die Forscher fanden heraus: Je niedriger der Vitamin-D-Spiegel der Kinder war, desto höher war der Schweregrad der Erkrankung am Tag der Aufnahme in die Klinik.

 

Dr. Madden und ihr Team betonen, dass gerade bei schwer kranken Kindern ein Vitamin-D-Mangel häufig ist.

 

Daher empfehlen sie, die Blutwerte solcher Kinder genau zu überprüfen und gegebenenfalls eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D zu verabreichen. Die enorme Bedeutung von Vitamin D für die Gesundheit dürfe keinesfalls unterschätzt warden.

 

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Quellen:

 

Dr. Kate Madden et al., “Vitamin D Deficiency in Critically Ill Children”, Pediatrics, August 2012

 

McNally et al: Vitamin D deficiency in critically ill children: a systematic review and meta-analysis

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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