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MIT PROBIOTIKA GEGEN OSTEOPOROSE

Bei chronischen Erkrankungen wie Osteoporose oder auch Arthritis ist meist die Darmflora gestört. Probiotika helfen über die Regulierung der Darmflora die ursprüngliche Ursache der Erkrankung zu beheben und können so Heilprozesse anstoßen.

 

Besonders der Lactobacillus helveticus  - ein Milchsäurebakterium  - wirkt sich sehr positiv auf die Knochengesundheit aus.

 

Es erhöht die Bioverfügbarkeit knochenwichtiger Mineralstoffe, hemmt die mineralstoffbindende Wirkung der Phytinsäure, fördert die Bildung der knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und reduziert entzündliche Prozesse.

Alle dieser Eigenschaften erhöhen die Knochendichte.

 

Als man in einer doppelblinden randomisierten Crossover-Studie 2004 mit Frauen jenseits der Wechseljahre den Probandinnen Produkte mit L. helveticus gab, sank deren Parathormonspiegel.

 

Das Probiotikum verbesserte also den Calciumstoffwechsel, denn ein hoher Parathorminspiegel würde dafür sorgen, dass Calcium aus den Knochen abgezogen wird. In der Placebogruppe konnte ein solch positiver Effekt nicht beobachtet werden.

 

In einer weiteren Studie in 2016 konnte gezeigt werden, dass Probiotika den wechseljahrestypischen Knochenschwund aufhalten können.

 

Wissenschaftler der Universitay of Gothenburg in Schweden konnten belegen, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Probiotika in die Therapie der Osteoporose eingesetzt werden sollen, da sie den alters- und hormonbedingten Knochenschwund bei Frauen nach den Wechseljahren bremsen.

 

Osteoporose wird auch als Knochenschwund bezeichnet. Die Krankheit führt zu brüchigen und schwachen Knochen, die leicht brechen können.

 

Insbesondere Frauen nach den Wechseljahren sind von einer Osteoporose betroffen. Denn die Krankheit steht eng mit dem Hormonhaushalt in Verbindung. Meist wird Osteoporose jedoch erst nach einem Sturz mit Knochenbruchfolge diagnostiziert. Daher seien dringend präventive Maßnahmen erforderlich.

 

Wie gut sich Probiotika als eine solche präventive Maßnahme eignen, zeigte Lorentzon in seiner doppelblinden Studie, die im Journal of Internal Medicine veröffentlicht wurde:

Neunzig Frauen erhielten ein Jahr lang entweder ein Probiotikum mit L. reuteri oder ein Placebopräparat. Weder die Frauen noch die Forscher wussten, wer das tatsächliche Probiotikum und wird das Placebopräparat erhielt.

 

Am Ende der Studie untersuchten wir am Unterschenkelknochen das Ausmaß des Knochenschwundes mit Hilfe eines CT-Scans und verglichen die Ergebnisse mit den Werten, die wir zu Beginn der Studie festgestellt hatten – berichtete Dr. Anna Nilsson, Professorin an der University of Gothenburg.

 

Bei den Frauen, die das Probiotikum eingenommen hatten, konnten wir nur einen halb so starken Knochenschwund erkennen als in der Placebogruppe. Nebenwirkungen konnten keine beobachtet werden, was bedeutete, dass das Probiotikum gut vertragen wurde.

 

Prof. Lorentzon erklärte, dass Probiotika eine wirksame und sichere Möglichkeit darstellen, um bei Menschen einer Osteoporose vorzubeugen. Probiotika können also auch langfristig zur Prävention von Knochenschwund eingesetzt werden.

 

Wenn sie Probiotika zur Prävention oder begleitenden Therapie von Osteoporose einnehmen möchten, eignen sich Präparate am besten, die in jedem Fall L. reuteri und L. helveticus enthalten.


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Quellen:

 

Anna G. Nolsson, Daniel Sundh, Fredrik Bckhed, Mattias Lorentzon, Lactobacillus ruteri reduces bone loss in older women with low bone mineral density – a randomized, placebo-controlled, double-blind, clinical trial. Journal of Internal Medicine, 2018

 

University of Gothenburg, Probiotics can protect the skeletons of older women, ScienceDaily, 21. Juni 2018

 

M. Narva, R. Nevala, T. Poussa, and R. Korpela, The effect of Lactobacillus helveticus fermented milk  on acute changes in calcium metabolism in postmenopausal women, European Journal of Nutrition, 2004

 

 

 
 
 

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