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PFEIFFERSCHES DRÜSENFIEBER - EBV - UND DIE NATURHEILKUNDE

Das Epstein Barr Virus (EBV) gehört zur Familie der Herpesviren und trägt auch die Bezeichnung Humanes Herpes Virus 4 (HH4).
Das Epstein Barr Virus (EBV) gehört zur Familie der Herpesviren und trägt auch die Bezeichnung Humanes Herpes Virus 4 (HH4).

 

Das Epstein Barr ist der Erreger der sog. Infektiösen Mononukleose, auch Pfeiffersches Drüsenfieber oder Pfeiffer-Drüsenfieber genannt.

 

Das Virus wird über Köreperflüssigkeiten weitergegeben, z. B über Geschlechtsverkehr und Küsse. Daher wird das Preiffersche Drüsenfieber umgangssprachlich auch als „Kusskrankehit“ (Kissing Disease) bezeichnet.

 

Die gemeinsame Verwendung von Gabel oder Löffel kann das Virus ebenfalls übertragen. Auch eine Tröpfcheninfektion ist möglich, wenn also eine infizierte Person niest, dadurch winzige Tröpfchen in die Luft gelangen und von einer anderen Person eingeatmet werden. Genauso kann eine Bluttransfusion das Virus übertragen.

 

Das Virus infiziert zunächst den Mund- und Rachenraum sowie die B-Lymphozyten.

 

Wenn das Immunsystem dem Virus nicht beikommen kann, kommt es nun zum Pfeifferschen Drüsenfieber.

Grippenähnliche Symptome, wie allgemeines Unwohlsein, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit.

 

Erst nach einigen Tagen kommt es zum Fieber, zu stark geschwollenen Lymphknoten und einer noch stärkeren Müdigkeit, die 3 Wochen lang anhalten kann. Ohne Streptokokken Mittel sogar Monate lang.

 

Die Mandeln entzünden sich und der Patient leidet an Halsschmerzen, Heiserkeit und Schluckbeschwerden. Das Virus kann auch Organe, wie die Leber oder die Milz befallen, was sich in Bauchweh und Übelkeit äußern kann, deshalb sollen sie Organe durch 70 % Propolis, Bitterstoffen, Oreganoöl, Anti-Streptokokken Tinktur und L-Glutathion geschützt werden. Anschließend Bentonit Heilerde und/oder Chlorella Alge um die Gifte zu binden – ist ein absoluter muss.

 

Das Virus verbleibt sonst ein Leben lang im Körper und kann auch nach bereits durchgemachtem Pfeifferschen Drüsenfieber in besonderen Situationen (wenn das Immunsystem geschwächt ist) erneut aktiviert werden.

 

Das Virus kann das Risiko für manche Krebsformen erhöhen. Laut derzeitigem Stand der Wissenschaft gehören dazu das Hodgkin-Lymphom, das Burkitt-Lymphom aber auch Magenkrebs und Nasenrachenkrebs. Dagegen schützen wir und durch kolloidales Silber Wasser.

 

Das Epstein Barr soll neben dem Pfeifferschen Drüsenfieber noch viele andere Erkrankungen (mit) verursachen können, insbesondere Autoimmunerkrankungen und somit bei manchen Menschen zum chronischen Erschöpfungssyndrom führen können, zu Fibromyalgie, Hashimoto, der Rheumatoiden Arthritis, dem Lupus und womöglich noch vielen weiteren.

 

Natürlich ist das Virus nicht der alleinige Auslöser, aber ein wichtiger Faktor.

 

Das Immunsystem muss bestmöglich unterstützt werden um den Körper zu entlasten.

 

Ernähren sie sich vitalstoffreich, wählen sie frische Lebensmittel, die besonders viel Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie Obst (Beeren – besonders wilde Heidelbeeren – 250 g täglich), Granatapfel, Papaya, Zitrusfrüchte, Gemüse, Wildkräuter und Wildpflanzen (Petersillie, Dill, Oregano, Brennnessel, Löwenzahn).

 

Insbesondere bei der naturheilkundlichen Therapie von Herpes wird empfohlen bevorzugt Lebensmittel zu verspeisen, die reich an L-Lysin sind. Gleichzeitig soll man möglichst wenig L-Arginin zu sich nehmen.

 

L-Lysin und L-Arginin sind Aminosäuren, die sich auf den Virenstoffwechsel gegensätzlich auswirken.

L-Arginin fördert die Vermehrung der Viren,

L-Lysin stoppt sie.

 

Wir wissen, dass es nicht nur bei Herpes Virus so ist, sondern bei jede Virus Infektion.

 

Hier finden sie L-Lysin:

 

 

Eine gute Vitaminversorgung ist sehr wichtig:

 

Vitamin C – mehrmals täglich 1000 mg.

 

Da L-Lysin besonders gut in Zusammenarbeit mit Vitamin C wirkt, sollte man es nützen. Außerdem jede Virus Erkrankung kann durch hohe Dosen Vitamin C schneller vertrieben werden.

 

Vitamin D3

 

Es zeigte sich, dass der Vitamin D Spiegel mit dem Antikörperlevel korreliert. Je niedriger der Vitamin D Spiegel ist, umso höher ist der Antikörperlevel, was auf eine stärkere Viruslast hinweist.

Auch ist bekannt, dass ein niedriger Vitamin D Spiegel Virusinfektionen begünstigt oder umgekehrt erklärt: Das Immunsystem kann Viren leichter bekämpfen, wenn genügend Vitamin D3 vorhanden ist.

 

Vitamin D3 soll über mind. 8 Wochen lang supplemmentiert werden. (z. B. Vitamin D3 Forte und 2-4 Tropfen Vitamin K2 dazu.)

 

Magnesium – sehr wichtig beim Pfeifferschen Drüsenfieber

 

Ein niedriger Magnesiumspiegel erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Epstein Barr Virus ausbreiten und aktiv werden kann, was zum Pfeifferschen Drüsenfieber führen kann. Gerade bei einer akuten EBV-Infektion soll täglich mind. 300 mg Magnesium eingenommen – z. B. Magnesiumkomplex.

 

Auch Zitronenmelisse, Passionsblume und Kurkuma bzw. Curcuminpräparate können bei einer Infektion mit dem Virus eingesetzt werden. In vielen Versuchen konnten die Extrakte der Pflanzen die Aktivierung des Virus stark unterdrücken. 

Mag man kein Kurkuma – soll Curcuperin in Kapselform eingenommen werden.

 

Resveratrol und Sulfpraphan gegen Epstein Barr Virus

 

Die beiden sekundären Pflanzenstoffe, die sich naturgemäss in z. B. Weintrauben und Weintraubenkerne (Resveratrol) und in Brokkoli (Sulforaphan) finden, gelten aufgrund ihrer antimikrobiellen sowie tumor- und entzündungshemmenden Eigenschaften bei vielen Erkrankungen als starke Helfer. Laut Studien könnten sie auch bei Epstein Barr Virus hilfreich sein, so dass sie beim Pfeifferschen drüsenfieber zum Einsatz kommen könnten.

 

Resveeratrol konnte in einem Versuch mit EBV infizierte Zellen konkret eliminieren sowie die Vermehrung des Virus stoppen und verhinderte somit die für eine EBV Infektion typische Veränderungen der B-Lymphozyten.

 

Sulforaphan konnte in Versuchen die Aktivierung des EBV in befallenen Zellen hemmen und reduzierte die Zahl der mit EBV befallenen Zellen.

 

Sulforaphan und Resveratrol können unter oben genanntem Link gefunden werden.

 

Vitamin B12 Komplex und Vitamin B Komplex sind ebenfalls ein muss, um die Nerven zu schützen.

 

Zink und Quercetin  - wie bei jeder Viruserkrankung ebenfalls.

 

In Sachen Ernährung ist zu empfehlen;

Sellerie, Sprossen, Wilde Heidelbeeren, Spargel, Spinat, Koriander, Petersilie, Kokosöl, Knoblauch, Ingwer, Salat, Aprikosen, Papaya, Granatäpfel, Grünkohl, Fenchel und Gurken.

 

Gleichzeitig rate ich von Zucker, Glutamat, Gluten, Eiern, Milchprodukten, Schweinefleisch und Fisch aus Aquakultur ab, Fett, und alle Fertigprodukte, Süßigkeiten und Soft Getränke.

 

Quellen:

 

Griffith RS et al, a multicentered study of lysine therapy in Herpes simplex infection, Drematologica, 1978

 

Harley JB et al, Epstein-Barr virus infection induces lupus autoimmunity, bulletin of the NYU hospital for jount diseases, 2006

 

Mikirova An et al, Effect of hogh dose vitamin c on Epstein-Barr viral infection, medical Science Monitor, 2014, 20:725-732

 

Ravell J et al, Plasma magnesium is inversely associated with Epstein-Barr virus load in peripheral blood and Burkitt lymphoma in Uganda, Cancer Epidemiology, 2018 Feb, 52; 70-74

 

Ascherio A et al, EBV and Autoimmunity, Current topics inmicrobiology and Immunology, 2015

 

Crola C et al, Epstein-Barr virus persistence and infection of autoreactive plasma cells in synovial lymphoid structiures in rheumatioid arthritis, annals of the rheumatic diseases 2013

 

Espinozá et al, Resveratrol, a Natural antioxidant from grapes and red Wines, Prevents EBV-Associated Lymphoproliferation and Transformation through inducing Apoptosis, blood, 2010, 116:2543

 

 


 
 
 

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