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VITAMIN D3 MANGEL UND KREBS

  • 14. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Vitamin D hat einen weitaus grösseren Einfluss auf die Gesundheit als bislang angenommen. In jüngster Zeit erscheinen immer mehr Veröffentlichungen von Studien, die darauf hinweisen, wie sehr Vitamin D Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf bestimmter Krebserkrankungen hat. Neu ist die Beobachtung, dass ein Vitamin-D-Mangel auch ein Hinweis dafür sein könnte, wie bösartig ein Tumor ist. 

 

Vitamin D hat neben vielen anderen positiven Wirkungen auch einen wichtigen Einfluss auf das Immunsystem. Fehlt dem Körper Vitamin D, verliert der Körper leichter die Fähigkeit, bösartige Zellen zu erkennen und zu entsorgen als mit einem gesunden Vitamin-D-Spiegel.

 

Veränderungen an der Erbsubstanz werden jetzt eher toleriert. Folglich sind bei einem Vitamin-D-Mangel vielen Krankheiten inklusive Krebserkrankungen Tür und Tor geöffnet.

 

In der Behebung eines Vitamin-D-Mangels liegt somit viel Potential, was Prävention, Behandlung und Verlaufs-Prognosen von Tumor-Erkrankungen betrifft.

 

So zeigte beispielsweise eine Übersichtsarbeit, die im Juli 2014 veröffentlicht wurde, dass Krebspatienten, die bei ihrer Diagnose höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, bessere Überlebenschancen hatten und länger in Remission blieben als Patienten mit Vitamin D3 Mangel.

 

Lange bekannt ist es auch, dass es gar keinen Krebspatienten gibt, deren Vitamin D3 Spiegel 100 und mehr aufweist.

 

Die Supplementation soll aber nicht auf eigene Faust fortgesetzt werden, der Wichtiger Faktor Vitamin K2Mk7 darf auf gar keinen Fall fehlen, denn in solchem Fall wäre die zugefügte Vitamin D3 toxisch – da es immerhin ein künstliches Vitamin ist, und nicht vom Körper selbst produziertes.

 

Eine Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels um 10 nmol/l (4 ng/ml) geht laut dieser Studie bei Krebspatienten bereits mit einer um 4 Prozent gesteigerten Überlebensrate einher – und zwar besonders bei Brustkrebs und Dickdarmkrebs sowie bösartigen Veränderungen des Lymphgewebes.

 

In einer Studie, die im Clinical Cancer Research Journal veröffentlicht wurde, wird gar von einem möglichen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und besonders aggressiven Prostata-Tumoren ausgegangen.

 

Dies ergaben Beobachtungen an 667 Männern im Alter zwischen 40 und 79 Jahren. Die Studienteilnehmer waren US-Amerikaner – und zwar sowohl europäischer wie auch afrikanischer Herkunft.

 

Insbesondere bei den afrikanischstämmigen Amerikanern zeigte sich, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit dem Auftreten besonders aggressiver Prostata-Tumoren in Verbindung steht.

Warum ist es so?

 

Weil die hochpigmentierte Haut besonders wenig Vitamin D3 produzieren kann.

 

Bei Krebs jedweder Art sollte man daher unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge behalten und diesen mit hochwertigen Nahrungsergänzungen ggf. auf ein gesundes Niveau bringen.

 

Quellen:

 

Murphy AB et al., "Vitamin D deficiency predicts prostate biopsy outcomes", Clinical Cancer Research, Mai 2014

 

Annie Rose Harrison Dunn, "Vitamin D deficiency may indicate prostate cancer", Clinical Cancer Research Journal, Mai 2014

 

Li M et al., "Review: the impacts of circulating 25-hydroxyvitamin D levels on cancer patient outcomes: a systematic review and meta-analysis", The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism, Juli 2014

 

 

 

 

 

 
 
 

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