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ZUCKER - DER UNTERSCHÄTZTER GIFT

  • 31. Aug. 2022
  • 3 Min. Lesezeit


Zucker beeinträchtigt bewiesenermaßen die Leistungsfähigkeit des Immunsystems.

Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, haben Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten leichtes Spiel


Wenn sie eine Zuckerrübe essen, dann nehmen sie nicht nur Zucker zu sich, da die Rübe auch Ballaststoffe, Vitamine und sehr viele Mineralien enthält.

Die Natur hat in unseren Lebensmitteln alles vereint, was unser Körper zur Gesunderhaltung benötigt.


Wenn jetzt nur noch der von der Industrie extrahierte Zucker verzehrt wird, dann vermisst unser Organismus die Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, die normalerweise in der Zuckerrübe sind.


Industriezucker enthält diese Vitalstoffe nicht mehr.

Das einzige, was Zucker zu bieten hat, sind Kohlenhydrate in Hülle und Fülle.

Sie machen nicht nur dick, sondern auch noch krank. Natürlich nicht sofort.


Der Prozess verläuft schleichend und unauffällig, so dass kaum jemand auf die Idee kommt, im Zucker den Schuldigen für seinen miserablen Gesundheitszustand zu suche.


Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muss sich der Körper die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen. Und das sind nicht nur die B-Vitamine!

Es wird auch Calzium, Magnesium und Kalium entzogen.

Dieser Mangel erzeugt Karies, Fettsucht, schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen, die stets eine stärkere Brille benötigen, etc.).


Nach vielen Jahren regelmäßigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, die beide zu den Spätfolgen eines erhöhten Zuckerverzehrs zählen.


Zusätzlich erhöht Zucker das Risiko, in absehbarer zeit an Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und Multipler Sklerose zu leiden.


Zucker schädigt außerdem die Leber, i8rritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora!

Im Darm füttert der Zucker die dort ansässigen parasitären Pilze und führt auf diese Weise zu Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art. Zucker kann also sehr wohl die Gesundheit zerstören.


Heute ist uns bekannt, dass die völlig unterschätzten Giftstoffe, die bei der Verstoffwechslung von Zucker entstehen, beeinträchtigen viele Funktionen des Körpers und geben den Startschuss für die Entwicklung degenerativer Erkrankungen.


Mit degenerativen Erkrankungen sind sämtliche Krankheiten und Symptome gemeint, die im Zuge der Zivilisation in Erscheinung getreten sind, wie z. B. Arthrose, Rheuma, Osteoporose, Arteriosklerose, Diabetes Typ 2, Autoimmunerkrankungen aber auch Krebs und viele mehr.


Die meisten Menschen wissen, dass Zucker schlecht für die Zähne ist, die angreift und durchlöchert.

Zähne stellen das härteste Material unseres Körpers dar.

Wenn Zucker dieses Material durchlöchern kann, was glauben sie, was er dann mit dem Rest des Körpers anstellen kann?


Zahnforscher haben bewiesen, dass die Zähne den gleichen Stoffwechselprozessen unterliegen wie der Rest des Körpers.


Mit anderen Worten:

Die säure, die den Zahnschmelz ruiniert, ist dieselbe Säure, die auch ihren Eingeweiden schadet.

Ganz besonders gefährdet ist hier der Darm.

Die Ursache eines Leaky-Gut-Syndroms entwickelt sich zum Beispiel in den meisten Fällen durch einen übermäßigen Zuckerkonsum.


Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des Zuckers ist sein hohes Suchtpotential.


Zucker macht definitiv süchtig und daher ist es gar nicht so leicht, den Zuckerkonsum drastisch zu reduzieren.


Treffen sie eine Entscheidung. Es ist ihr Körper und ihr Leben.

Wenn sie sich für ein Leben ohne Zucker entscheiden, lesen sie immer die Zutatenliste auf den Etiketten ihrer Lebensmittel, um auch den versteckten Zucker im Frischkäse, Fertigsuppe, in der Wurst und in den Frühstücksflocken aufzuspüren.


Britische Forscher stellten fest, dass Menschen, die täglich mehr als 60 g Zucker in Form von Süßigkeiten oder gesüßten Getränken zu sich nehmen, im Laufe von 5 Jahren sehr viel eher psychische Störungen entwickeln als Menschen, die einen deutlich geringeren Zuckerkonsum haben.

Zu den beobachteten psychischen Störungen gehörten beispielsweise Angstzustände und Depressionen.


Frühere Studien hatten bereits auf einen Zusammenhang zw. Zuckerkonsum und Depressionen hingewiesen.


Schon nach 2 Tagen schadet Zucker dem Darm!

Wenn sie nur über einen kurzen Zeitraum ihren Zuckerkonsum erhöhen – etwa in der Vorweihnachtszeit, weil es so viele Lebkuchen und Plätzchen gibt – dann kann das eine äußerst ungünstige Wirkung auf ihre Gesundheit haben, was d eine Studie der University of Alberta beweist, die 2019 im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht wurde.


Studienleiterin und Ernährungsexpertin Karen Madsen, die sich auf die Auswirkungen der Ernährung auf entzündliche Darmerkrankungen spezialisiert hat, erklärte, dass die Ergebnisse dieser Studie das bestätigen würden, viele Patienten erzählen, die an chronischen Darmentzündungen leiden:

Schon geringfügige Änderungen in der Ernährung führen zu einem Aufflammen ihrer Symptome.



Quellen:


Whiteman H, Too much sugar may harm men´s mental health, Medical news Today, 28.7.2017


Knöppel a et al.,, Sugar intake from sweet food and beverages, common mental disorder and depression: prospective findings from the Whitehall II stufy, Juni 2017, Nature, Scientific Reports 7, Article nr. 6287(2017)


Michael Laffin et al. A.hogh-sugar diet rapidly enhances susceptibility to colitis via depletion of lumi8nal short-chain fatty acids in mice, 2019


Dupuls J. University of Alberta, Study.Sugar binges increase rist of inflammatory bowel disease, 13. Nov. 2019, Medical Xpress




 
 
 

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