DAS IMMUNSYSTEM STÄRKEN

Betroffene von Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto, Rheumatoider Arthritis, MS, Psoriasis, Diabetes Typ 1, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Polyneuropathie etc.) glauben häufig, sie dürften ihr Abwehrsystem nicht mehr stärken. Man hat ihnen erklärt, ihr Immunsystem sei ja schon viel zu stark (schließlich greife es sie selbst an), weshalb man es nicht noch weiter stärken dürfe.
Mit der Bezeichnung „starkes Immunsystem“ ist jedoch ganz einfach ein gesundes und leistungsfähiges Immunsystem gemeint. Bei Autoimmunerkrankungen hingegen ist das Immunsystem überschießend aktiv und fehlgesteuert. Es ist also nicht mehr gesund, sondern aus seinem gesunden Gleichgewicht geraten und benötigt dringend Maßnahmen zur Regulierung, damit es wieder in sein Gleichgewicht finden kann.
Viele Maßnahmen, die als immunsystemstärkende Maßnahmen bezeichnet werden, sind genau solche Maßnahmen, die sowohl schwache Abwehrsysteme stärken als auch fehlgesteuerte Abwehrsysteme regulieren können
Vielleicht erwarten Sie nun eine Aufzählung von Pülverchen, Kapseln oder Tropfen, für deren Einnahme Sie pro Tag 1,5 Minuten benötigen, die sodann Ihr Immunsystem stärken und dazu führen, dass Sie fortan gesund und belastbar bleiben. Das funktioniert leider nicht.
Denn wer gesund bleiben möchte, kann nicht erwarten, dass 1,5 Minuten Zeit pro Tag genügen, um dieses Ziel zu erreichen. Im Mittelpunkt steht daher auch bei der Stärkung und Regulierung des Abwehrsystems der achtsame Umgang mit dem eigenen Körper. Achtsamkeit ist jedoch keine kurzfristige Maßnahme, sondern eine Lebensphilosophie.
Daher genügt es für ein gesundes Abwehrsystem nicht, lediglich bestimmte Mittel einzunehmen. Zwar gibt es durchaus Hausmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die das Abwehrsystem stärken können, doch ist ihre Wirkung oft nicht ausreichend, wenn man den anderen Teil eines immunsystemstärkenden Konzeptes außer Acht lässt.
Zur Stärkung des Abwehrsystems gehören daher drei Schritte:
- Das Immunsystem nicht vorsätzlich schwächen, das Immunsystem entlasten (besonders in Zeiten grassierender Infekte), das Immunsystem stärken mit a.) Nahrungsergänzungsmitteln, b.) Vitalstoffen, c.) mit ausgewählten Hausmitteln und d.) mit der richtigen Ernährung
Zu einer gesunden Abwehr zählt nicht nur das körperliche Abwehrsystem, sondern auch eine stabile Psyche, eine innere Abwehrkraft gegen traumatische Erlebnisse.
iele alltägliche Gewohnheiten schwächen das körpereigen Abwehrsystem. Überprüfen Sie daher Ihre Lebensweise und wandeln Sie jene Gewohnheiten, die Ihr Immunsystem schwächen, in Gewohnheiten um, die es stärken.
Dazu zählt die ungesunde Ernährung, Fertigprodukte, viel ungesundes Fett, reichlich Nahrungsmittel aus Weißmehl und Zucker, Wurst, Marmelade etc.
Softdrinks, Energydrinks, gezuckerte Getränke, alkoholische Getränke, Säfte etc.
Bewegungsmangel erhöht das Risiko für Infekte und senkt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Regelmäßige Bewegung hat die gegensätzliche Wirkung, stärkt also das Abwehrsystem, während übermäßiges Training wiederum zeitweise das Risiko für Infekte erhöht.
Stress schwächt das Abwehrsystem merklich. Bei kurzzeitigem Stress, wie z. B. anstehenden Prüfungen wird die zelluläre Abwehr unterdrückt, während die humorale Abwehr erhalten bleibt. Bei chronischem Stress werden beide Teile des Abwehrsystems unterdrückt.
Schlafmangel bzw. bis weit in die Nacht aufbleiben.
Rauchen schwächt alle Teile des Immunsystems und trägt enorm dazu bei, dass die körpereigene Abwehr ihr gesundes Gleichgewicht verliert. Rauchen verstärkt einerseits krankhafte (überschießende) Immunreaktionen und drosselt andererseits Immunreaktionen, die zur Verteidigung des Körpers dringend nötig wären.
E-Zigaretten schwächen ebenfalls die Abwehr und sollten allenfalls zur Rauchentwöhnung eingesetzt werden. Anschließend sollte auch das Dampfen eingestellt werden. Allerdings liest man gelegentlich auch, dass die Rauchenentwöhnung mit E-Zigaretten nicht zwangsläufig funktioniert.
Zu viel essen schwächt und überlastet den Körper enorm. Essen Sie weniger und denken Sie daran, dass Wenigesser deutlich gesünder sind und älter werden als jene, die gerne weiter essen, obwohl sie längst satt sind. Natürlich führt regelmäßiges Überessen auch zu Übergewicht, ein weiterer Risikofaktor für Krankheiten aller Art.
Übergewicht mit zu viel Bauchfett schwächt das Abwehrsystem und beeinträchtigt seine Funktionen. Der Grund ist meist die latente Entzündung, die bei Übergewichtigen (mit hohem Bauchfettanteil) stets beobachtet werden kann, weshalb sie häufiger Opfer mancher Infekte werden und auch bei Grippe zu jener Patientengruppe mit einem höheren Sterblichkeitsrisiko zählen.
Medikamente können die körpereigene Abwehr stark schwächen, allen voran Antibiotika, aber auch Cortison und TNF-alpha-Blocker, die gerne bei Autoimmunerkrankungen zur Entzündungshemmung eingesetzt werden (bei Rheuma, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Psoriasis etc.)
Medikamente können Ihren Schlaf stören und auch auf diese Weise Ihre Abwehr schwächen, denn schlechter Schlaf drosselt die Abwehrkräfte. Zu diesen Medikamenten gehören: Schmerzmittel, Antidepressiva und Medikamente gegen zu hohen Blutdruck.
Schwächen Sie also nicht vorsätzlich Ihr Abwehrsystem und versuchen Sie, die genannten schwächenden Faktoren abzustellen: Kümmern Sie sich um eine gesunde Ernährung, um genügend Bewegung, ein gutes Stressmanagement, ausreichend Schlaf und ein gesundes Körpergewicht
Meiden Sie Medikamente, wenn diese nicht zwingend nötig sind, suchen Sie nach Alternativen oder ergreifen Sie Maßnahmen, um die Nebenwirkungen der Medikamente zu drosseln. .
Wie Sie Ihr Immunsystem entlasten:
Stellen Sie sich vor, Ihr Körper wird von Krankheitserregern umschwärmt. Sie alle suchen mögliche Schlupfwinkel und unbewachte Bereiche, um in Ihren Organismus einzudringen.
Nicht immer schafft es Ihr Immunsystem, an allen Ecken und Enden gleichzeitig zu sein. Oft gibt es so viel zu tun, dass nicht für jeden Bereich Kapazitäten frei sind.
Manche Maßnahmen nun können das Abwehrsystem entlasten, ihm also Arbeit abnehmen. Es handelt sich dabei um Maßnahmen, die antibakteriell, antiviral, antiparasitär oder auch gegen Pilze wirken.
Diese Mittel stärken also nicht immer die körpereigene Abwehr, sondern sind selbst aktiv. Sie vertreiben höchstpersönlich Erreger oder töten diese oder hemmen ihre Vermehrung oder wirken auch hemmend auf Entzündungsprozesse ein.
Nicht immer kann man zwischen stärkenden und entlastenden Mitteln/Maßnahmen unterscheiden, da viele Mittel beides tun: stärken UND entlasten. Nachfolgend nun eine Auswahl an entlastenden Maßnahmen:
Natürliches Antibiotikum
Das natürliche Antibiotikum können Sie sich ganz einfach selbst herstellen – in Ihrer Küche, und mit Zutaten, die Sie vielleicht schon in Ihrem Kühlschrank oder Ihrer Speisekammer haben.
Oreganoöl ist ein äußerst starkes antibiotisch und antioxidativ wirkendes Mittel, das sich in Versuchen sogar als wirksam bei manchen resistenten Bakterienstämmen gezeigt hat.
Oreganoöl wird in der Naturheilkunde zur Bekämpfung von Parasiten und Pilzerkrankungen (z. B. Candida) eingesetzt.
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Eine weitere Entlastung des Abwehrsystems erfolgt über die Förderung der Autophagie. Autophagie bezeichnet die zelleigene Entschlackung, also den Prozess, wenn Zellen ihre Abfälle in den Extrazellularraum befördern und auf diese Weise sauber und gesund bleiben.
Es ist bekannt, dass ein Mensch umso gesünder ist, je besser die Autophagie funktioniert (mehr unter der Lupe auf meiner Webseite).
Wenn die Zellen gesund und sauber sind, kann natürlich auch die körpereigene Abwehr besser funktionieren – und es hat weniger zu tun, weil die Zellen nicht so anfällig sind
Ätherische Öle können zur Entlastung des Abwehrsystems eingesetzt werden, da sie häufig antibakteriell wirken können. Sie stärken das Abwehrsystem aber auch, wie eine Studie ergab, die im Dezember 2019 in Molecules veröffentlicht wurde.
Darin hieß es, dass insbesondere die ätherischen Öle aus Eukalyptus und Ingwer eine immunsystemstärkende und sogar eine immunsystemregulierende Wirkung haben.
Probiotika sind Präparate (Kapseln oder Pulver oder Flüssigkeiten), die nützliche Bakterienstämme (= probiotische Bakterienstämme) enthalten und normalerweise eingenommen werden, um die Darmflora zu sanieren (z. B. nach einer Antibiotika-Einnahme ) und die Regeneration der Darmschleimhaut zu unterstützen (z. B. als Teil eines ganzheitlichen Konzeptes bei chronischen Krankheiten)
Inzwischen liegen zahlreiche Studien vor, die zeigen, dass Probiotika das angeborene und auch das erworbene Immunsystem stimulieren, die Phagozytose aktivieren (= Fressvorgang von Abwehrzellen, wenn diese Fremdpartikel oder Krankheitserreger verspeisen) und das Immunsystem regulieren, also helfen, es wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu bringen, wenn es sich beispielsweise bei Autoimmunerkrankungen in einem krankhaften Ungleichgewicht befindet. In Gegenwart von Probiotika können außerdem die entzündungsfördernden Botenstoffe des Abwehrsystems reduziert werden
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In Asien kennt man schon sehr lange die medizinisch wirksamen Pilzarten wie z. B. Ling Zhi, der auch Reishi genannt wird. Reishi stabilisiert die körpereigene Abwehrkraft und kann das Abwehrsystem erfolgreich stärken.
Dazu aktiviert er – laut zahlreicher In-vitro-Versuchen – die unterschiedlichsten Abwehrzellen, unter anderem die Natürlichen Killerzellen und stoppt gleichzeitig die Ausbreitung von Krebszellen.
shwagandha ist eine Heilpflanze aus dem Ayurveda, die Sie vielleicht bereits sowieso schon kurweise einsetzen, z. B. zur Stärkung Ihrer Schilddrüse oder um abends besser einschlafen zu können. Ashwagandha gilt auch als Adaptogen und damit als Pflanze, die den Körper stressresistenter machen kann. Stressreaktionen fallen in Gegenwart von Adaptogenen milder aus, so dass Stress weniger schädlich wird.
Ashwagandha beispielsweise kann den Stresshormonspiegel senken und auf diese Weise Ihr Immunsystem stärken, denn Stresshormone würden andernfalls das Abwehrsystem drosseln.
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Im Grunde sind alle essentiellen Vitalstoffe über den einen oder anderen Mechanismus am ordnungsgemäßen Funktionieren des Abwehrsystems beteiligt. Ist ein Stoff mangelhaft vorhanden, kann es zu Abwehrlücken kommen.
In Sachen Abwehrsystem sind insbesondere die Vitamine wichtig sowie Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Jod und Selen. Aus Platzgründen kann ich nicht auf alle Vitalstoffe eingehen, sondern wählen beispielhaft einige aus: Vitamin C, Vitamin D, Zink und Selen.
Vitamin C ist bekanntlich ein stark antioxidativer Stoff, der oxidativen Stress reduzieren hilft und so das Abwehrsystem entlastet.
Vitamin C unterstützt aber auch direkt die Funktionen verschiedener Abwehrzellen des angeborenen und auch des erworbenen Immunsystems. Vitamin C reichert sich beispielsweise in Neutrophilen an, also in Abwehrzellen und fördert so deren Fähigkeit, sich rascher in Richtung der zu bekämpfenden Eindringlinge fortzubewegen. Auch verbessert es deren Phagozytose-Aktivität.
Anschließend fördert es die Aktivität der Makrophagen (Fresszellen), die nun das Gewebe säubern, indem sie die nach vollbrachter Arbeit verstorbenen Neutrophile entfernen.
Vitamin C unterstützt zudem die Bildung und Reifung der Immunzellen aus der Gruppe der Lymphozyten (B- und T-Zellen)
Da Vitamin C in die Aktivitäten des Abwehrsystems derart involviert ist, wird es bei Infektionen auch in einem sehr hohen Maß verbraucht. Der Vitamin-C-Spiegel sinkt rasch ab, weshalb Sie immer darauf achten sollten, mehrmals täglich Vitamin-C-reiche Lebensmittel und/oder Nahrungsergänzungen einzunehmen.
Vitamin D ist für nahezu jeden Gesundheitsbereich unverzichtbar. Auch für das Abwehrsystem spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. So kann es beispielsweise die körpereigene Abwehr so beeinflussen, dass das Risiko für Autoimmunerkrankungen sinkt.
Zink ist ein wichtiger Stoff für ein starkes Abwehrsystem. Fehlt Zink, führt dies zu schwächer werdenden Abwehrzellen und das Abwehrsystem kann nicht mehr so gut Krebs bekämpfen, weshalb Tumoren bei Zinkmangel schneller wachsen. Auch Infekte verlaufen schwerer, wenn Zink fehlt.
Zink ist an vielen Stellen für das Abwehrsystem tätig. So ist Zink etwa nötig für die gesunde Entwicklung verschiedener Immunzellen (Neutrophile, Natürliche Killerzellen und Makrophagen). Ohne Zink kommt es ferner bei T- und B-Zellen (Abwehrzellen) zu Wachstums- und Funktionsstörungen.
Selen – ein essentielles Spurenelement – ist in Sachen Immunsystem stärken ein besonders wichtiger Stoff. Denn während man sich über die Ernährung vielleicht noch mit ausreichend Magnesium, Zink, Kupfer und Jod versorgen könnte, gelingt dies mit Selen nicht immer so gut. Der Grund dafür ist, dass die europäischen Böden als selenarm gelten, was dazu führt, dass auch unsere Lebensmittel selenarm sind.
Bei Selenmangel scheint das Immunsystem geschwächt zu sein, da es dann bei Infekten zu stärkeren Entzündungsprozessen kommt, vermutlich infolge eines höheren Ausmaßes an oxidativem Stress, den andernfalls die selenhaltigen Enzyme unter Kontrolle halten würden. Da diese Enzyme außerdem die Vermehrung von Viren verlangsamen können,
lautet das Fazit: Virusinfekte verlaufen bei Selenmangel schlimmer als bei guter selen-Versorgung.
Studien zeigten dann auch, dass eine vermehrte Zufuhr von Selen sowohl die zellvermittelte als auch die humorale Abwehr verbessert. Umgekehrt führt ein Selenmangel zu einer schwächeren Immunreaktion, wenn Viren, Allergene oder auch Krebszellen im Körper auftauchen.
Selen sorgt auch bei HIV-Infizierten dafür, dass die Zahl der sog. CD4-Zellen (auch T-Helferzellen genannt) steigen. Die T-Helferzellzahl wird bei HIV regelmäßig überprüft. Sinkt sie, ist dies ein Zeichen für ein Fortschreiten der Erkrankung bzw. für ein Schwächerwerden des Immunsystems und für ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko.
Viele Hausmittel oder Lebensmittel können das Immunsystem natürlich ebenfalls stärken. Integrieren Sie diese immer wieder in Ihre Tagesroutine oder wenden Sie sie kurweise an:
Zitronenschale schmeckt wunderbar! Geben Sie sie gerieben in Gemüse, Dressings, Saucen oder Desserts oder werfen Sie einfach ein Stück Zitronenschale mit anderen Smoothiezutaten in den Mixer. Studien zeigten bereits, dass die Polyphenole in der Zitronenschale (Eriocitrin) lebensverlängernd wirken – und zwar deshalb, weil sie die Darmflora und das Immunsystem so positiv beeinflussen.
Eriocitrin – das zitroneneigene Polyphenol – ist auch im Zitronensaft enthalten, so dass Sie auch über den Verzehr des Saftes immunsystemstärkende Wirkungen erzielen können.
Viele Kräuter, Heil- und Wildpflanzen , die oft sogar im eigenen Garten wachsen, können das Immunsystem einerseits durch ihre antibakterielle Wirkung entlasten, andererseits aufgrund ihres Reichtums an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen stärken und zu großartigen Leistungen befähigen, wie Sie auf unserer Seite nachlesen können, wo Sie auch Tabellen finden, die zeigen, um wieviel mineralstoffreicher Wildkräuter im Vergleich zum Kulturgemüse sind.
Kräuter und Wildpflanzen können Sie in Form von Tee (nie zu heiß zubereiten), Frischpflanzenpresssaft (aus dem Bioladen oder selbst gemacht), Salat oder in einem grünen Smoothie genießen, z. B. Brennnessel, Taubnessel, Franzosenkraut, Gänsefingerkraut, Giersch, Löwenzahn, Gänsedistel etc.
Viele Menschen lachen oft und gern. Andere haben das Lachen fast verlernt. Sorgen und Stress lassen die fröhlichen Gelegenheiten immer seltener werden. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, suchen Sie gezielt nach Möglichkeiten, wieder einmal ausgelassen und fröhlich zu sein. Nichtsdestotrotz können Sie auch dann lachen, wenn Ihnen überhaupt nicht danach zu Mute ist – gemäß dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Lachen verstärkt ganz signifikant die Aktivität der Abwehrzellen Ihres Immunsystems. Wer lacht, wird lockerer, baut automatisch Stress ab und bekommt eine ganz neue und für andere Menschen anziehende Ausstrahlung. Wer lacht, kann seinen eventuell problematischen Alltag von einem ganz neuen Blickwinkel aus betrachten. Lachen mobilisiert Kräfte und Energien, von denen manch einer gar nicht wusste, dass sie in ihm schlummern.
Und so findet derjenige, der lacht, plötzlich Lösungen, wo es zuvor nur Probleme gab. Probleme und Stress jedoch schwächen das Immunsystem. Daher weiß man inzwischen auch, dass positives Denken gesund machen kann.
Natürlich ist eine gesunde, vitalstoffreiche und pflanzenbasierte Ernährung das A und O für ein starkes Immunsystem.
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Unter allen Kohlarten ist der Grünkohl eine der wirksamsten im Kampf gegen Krankheitserreger und sogar gegen Krebszellen. Er versorgt nicht nur mit enormen Betacarotin-Mengen, sondern auch mit besonders viel Vitamin C, Calcium und sekundären Pflanzenstoffen, den sog. Isothiocyanaten (wozu auch das oben genannte Sulforaphan aus Brokkoli gehört).
Sie können nahezu alle Früchte im Wechsel zur Stärkung des Immunsystems einsetzen. Wichtig ist bei der Wahl der Früchte, dass Sie am besten regionale Früchte aus Bio-Anbau wählen, die gerade Saison haben, also Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Aprikosen, Mirabellen, Kirschen sowie Beeren aller Art. Auf diese Weise erhalten Sie Früchte mit dem höchstmöglichen Vitalstoffgehalt.
Wenn Sie Ihre Mahlzeiten regelmäßig mit Ingwer, Zimt, Kümmel, Oregano und (wenn Sie scharf mögen) Cayennepfeffer/ Chili würzen, können Sie Ihren Körper so stärken, dass er Infekte und andere Krankheiten besser managen kann. Sie können aus den erwähnten Gewürzen (mit Ausnahme von Cayennepfeffer) auch sehr wirkungsvolle Tees zubereiten.
Cayennepfeffer ( Capsaicin), Ingwer, Oregano und Zimt können auch als Kapseln eingenommen werden. Sollten Sie bereits erkältet sein und erst dann diese Zeilen lesen, so werden Ihnen die genannten Gewürze helfen, Ihre Erkältung schneller zu überwinden.
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