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BEIFUß BEI VERDAUUNG UND FRAUENLEIDEN

  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Der Gemeine Beifuß ist eine starke Heilpflanze, die bei Verdauungsbeschwerden und Frauenleiden deutlich Erleichterung verschaffen kann. Auch bei Krämpfen aller Art – von Bauchweh, Unterleibsschmerzen bis hin zu Asthmaanfällen – hilft der Beifuß durch seine entkrampfende Wirkung. 

 

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Beifußes zählen die sogenannten Sesquiterpenlactone – bestimmte Bitterstoffe – und das ätherische Öl mit den Hauptbestandteilen Kampfer und Thujon.

 

Diese Stoffe sind es, die für die Haupt-Eigenschaften der Pflanze verantwortlich sind: Sie wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, wurmfeindlich, krampflösend, antibakteriell und harntreibend; sie stimulieren die Gebärmutter, fördern die Durchblutung und den Gallefluss und entspannen die müden Füße. 

 

Die Anwendungsgebiete:

 

Magen- und Darmbeschwerden,

Appetitlosigkeit,

Karies

Herz-Kreislauferkrankungen

Blähungen

Wurmbefall

Lebererkrankungen

Koliken (auch Galle)

Wassereinlagerungen

Asthma

Menstruationsbeschwerden

Durchblutungsstörungen (kalte Hände und Füße)

 

Der Gemeine Beifuß gilt seit dem Altertum als DAS "Heilkraut der Frauen". Ob zur Unterstützung der Geburt, bei Erkrankungen der Unterleibsorgane, Blasenentzündung, chronischer Eierstockentzündung, Ausfluss oder bei Schmerzen und Unregelmäßigkeiten der Periode: Ein Tee aus der Pflanze verspricht Linderung.

 

Da die Heilpflanze zu den typischen Bitterpflanzen gehört, ist er ein prima Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden aller Art - ob Appetitlosigkeit, Schmerzen im Oberbauch, Krämpfe, Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall.

 

Eine andere Art ist der Einjährige Beifuß (Artemisia annua). Er spielt in der traditionellen chinesischen Medizin TCM schon lange als Heilmittel gegen Malaria eine wichtige Rolle. Aber auch bei vielen anderen Gesundheitsbeschwerden - wie Diabetes, Krebs, Leishmaniose und eventuell auch Autoimmunerkrankungen - könnte man die Heilpflanze einsetzen.

 

Über Artemisia annua habe ich bereits ein Artikel geschrieben:

 

 

Quellen:

 

Tigno XT, de Guzman F, Flora AM. Phytochemical analysis and hemodynamic actions of Artemisia vulgaris L. Clin Hemorheol Microcirc. 2000;23(2-4):167-75

 

Gilani AH, Yaeesh S, Jamal Q, Ghayur MN. Hepatoprotective activity of aqueous-methanol extract of Artemisia vulgaris. Phytother Res. 2005 Feb;19(2):170-2

 

Chen CP, Lin CC, Namba T. Screening of Taiwanese crude drugs for antibacterial activity against Streptococcus mutans. J Ethnopharmacol. 1989 Dec;27(3):285-95

 

Khan AU, Gilani AH. Antispasmodic and bronchodilator activities of Artemisia vulgaris are mediated through dual blockade of muscarinic receptors and calcium influx. J Ethnopharmacol. 2009 Dec 10;126(3):480-6

 

Friedrich R. Douwes, "Artemisinin ein altes chinesisches Heilmittel bekämpft Krebs", Januar 2010

 

World Health Organization, "Guidelines for the treatment of malaria Second edition, 2010

 

Elfawal MA, Towler MJ, Reich NG, Golenbock D, Weathers PJ, Rich SM. Dried whole plant Artemisia annua as an antimalarial therapy. PLoS One. 2012 Dec 20;7(12):e52746

 

Krishna S, Bustamante L, Haynes RK, Staines HM. Artemisinins: their growing importance in medicine. Trends Pharmacol Sci. 2008 Oct;29(10):520-7

 

Hamacher-Brady A, Stein HA, Turschner S, Toegel I, Mora R, Jennewein N, Efferth T, Eils R, Brady NR. Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalyzed lysosomal reactive oxygen species production. J Biol Chem. 2011 Feb 25;286(8):6587-601

 

Universität Heidelberg, "Malaria-Medikament Artesunat aktiviert Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod", Pressemitteilung Nr. 229/2011, 8. Juli 2011

 

 

 
 
 

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